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Bei einem Massaker in einem Dorf der Cheyenne am Sand Creek 1864 zerbricht der Soldat Harmonika angewidert die amerikanische Flagge. Dafür wird er zum Tode verurteilt, kann aber aus dem Gefängnis fliehen. Bei seiner Flucht rettet er dem Indianermädchen Rehkitz das Leben und findet Aufnahme bei den Cheyenne. Nur langsam gewinnt er das Vertrauen der Indianer. Aber Häuptling Harter Felsen, der Bruder von Rehkitz, überwindet langsam seine Vorurteile gegenüber dem Weißen. Er erfüllt sogar dessen Wunsch und gibt ihm seine Schwester zur Frau. Doch Rehkitz wird eines Tages bei einem erneuten Massaker der Soldaten ermordet. Harmonika schwört Rache und macht sich allein auf die Suche nach dem Mörder...

„Zwei Protagonisten wetteifern um die Gunst der Zuschauer... Reed kann endlich mehr als bloßes Naturburschentum zeigen... Gojko Mitic überzeugt als Mentor des Weißen." Der Morgen- 1975

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Verfu"gbar als
DVD fu"r 12.75 €
Spezifikationen
Laufzeit
94
Bildformat
4:3
Tonformat
Dolby Digital 2.0
Fernsehformat
PAL
Regionalcode
0 (null)
DVD-Format
Single DVD
DVD EAN-Code: 4028951190379
Daten
Vero"ffentlichung
01.01.2002
Produktionsjahr
1975
Produktionsland
DDR
Regisseur
Werner W. Wallroth
Hauptdarsteller/Mitwirkende
Dean Reed, Gisela Freudenberg, Gojko Mitic, Jo"rg Pankin, Cornel Ispas, Toma Dimitru, Werner W. Wallroth, Hans Heinrich, Helga Emmrich, Karl-Ernst Sasse
Sprache
Deutsch
Altersbeschr.
Ab 12 Jahren
Specials
Gojko singt: Steine und Staub (Auszu"ge) Gojko singt: Liebe Du das Meer (Auszu"ge) Bilder Galerie & Plakat Galerie Biografie & Filmografie Gojko Mitic
Color-Mode
Farbe

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2012 Potsdam

 2012 Potsdam

Flyer für unser Dean Reed Treffen


 

Dean Reed-Red Elvis Revue- October 2011





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Konzert von Dean Reed während des X. Parlaments der FDJ

Konzert von Dean Reed während des X. Parlaments der FDJ


Dean Reed 2011



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"Kämpfende Kameras" und Dean Reed

Ehrengast der Dok-Woche 1971: Dean Reed 
(24.11.1971, Quelle: Archiv Leipziger Volkszeitung)
Ehrengast der Dok-Woche 1971: Dean Reed (24.11.1971, Quelle: Archiv Leipziger Volkszeitung)

Auch in diesem Jahr findet das Festival unter zunehmender Einmischung der Ministerien in die Filmauswahl und Programmgestaltung statt. So wird beispielsweise der "Joris Ivens Preis" aufgrund der 'antisowjetischen Haltung' seines Namensgebers abgeschafft und in den "Kämpfende Kamera"-Preis umbenannt. Ivens, zuvor von Parteivertretern hofiert, nahm Partei für China ein, was von Seiten des Regimes ungern gesehen wurde. Den Studenten der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg wird ein eigenes Programm zugesprochen.
Generell charakterisiert ein Reglement diejenigen Filme, die zur Aufführung vorgesehen sind: eben solche, die "den Kampf der Menschheit gegen den Imperialismus, für die Erhaltung des Weltfriedens, die Wahrung und Verteidigung der Menschenwürde, das Streben der Völker nach Freiheit, Unabhängigkeit und Glück, die schöpferische Kraft, den wissenschaftlich-technischen und sozialen Fortschritt der menschlichen Gesellschaft zum Inhalt haben und künstlerisch überzeugend gestaltet sind.'" [in: Regelment der XIV. Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen]
Prominenz und "Glamour" erlebt Leipzig durch die Anwesenheit Dean Reeds: Mit "Lied im Klassenkampf" stellt er das Thema der diesjährigen Diskussionsrunde.
Goldene TaubenEL SUELDO DE CHILE (DER PREIS, DEN CHILE ZAHLEN MUSSTE, Chile, Fernando Balmaceda und Team)
PINTANDO CON EL PUEBLO (MIT DEM VOLK MALEN, Chile, Leonardo Cespedes)
NO ES HORA DE LLORAR (ES IST NICHT DIE STUNDE, ZU WEINEN, Chile, Pedro Chaskel und Luis Alberto Sena)
SONG INTERNATIONAL (DDR, Jürgen Böttcher)
WER, WENN NICHT WIR (DDR, Kurt Tetzlaff)
LANG NHO BEN SONG TRA (EIN KLEINES DORF AM TRA-FLUSS, Republik Südvietnam, Nghiem Phu My)
KRESTJANE (BAUERN, UdSSR, Ivan Galin)
I VYROSLI SYNOVJA (UND DIE SÖHNE SIND HERANGEWACHSEN, UdSSR, Eva Vermiševa)
Dumajut Li Šiwotnye (KÖNNEN TIERE DENKEN?, UdSSR, F. Soboljev)
LE PREMIERS JOURS DES LA VIE (DIE ERSTEN TAGE DES LEBENS, Frankreich, Claude Edelmann)
DER KLEINE HELD VON PHU DONG (Animation, DRV, Trickfilmstudio Hanoi)
VELKY KONCERT (DAS GROSSE KONZERT, ČSSR, Jan Zelenka)
WALTER FELSENSTEIN (DDR, Gitta Nickel)
DANN SAG ICH´S MIT DEN HÄNDEN (DDR, Ellis Lander und Axel Kaspar)
END OF THE DIALOGUE (ENDE DES DIALOGS, Großbritannien, Team, Mitglieder des südafrikanischen Nationalkongresses)
CHAS IRLANDII (DIE STUNDE IRLANDS, UdSSR, Vladimir Dunajev)
Silberne TaubenLA ESTAMPIDA (KOPFLOSE FLUCHT, Cuba, Santiago Alvarez)
LE TRAIN EN MARCHE (DER ZUG AUF FAHRT, Frankreich, Gruppe »Slon« mit Chris Marker)
PENTAGON PAPERS (PENTAGON-PAPIERE, USA, Jerzy Stoll und Castro David)
SPORZENIE NA WRZESIEN (BLICK AUF DEN SEPTEMBER, Polen, Maciej Sienski)
DER EUPHRATPLAN (Syrische Arabische Republik, Omar Amiralay)
KOMMUNAR XX VEKA (EIN KOMMUNARDE DES XX. Jahrhunderts, UdSSR, E. Andrikanis)
WOCHENSCHAU »ROTE FAHNE« NR. 99–100 (Japan, Akahata-Wochenschau)
SCHARNHORST (DDR, Armeefilmstudio der NVA)
SPOTKANIE Z NATURA (BEGEGNUNGEN MIT DER NATUR, Polen, Maria-Ama Farat, Animation)
VATERS GROSSE LIEBE (DDR, Animation, Klaus Georgi)


 
Die Achtziger | Späte Stunde des DEFA-Dokumentarfilms

Die Achtziger | Späte Stunde des DEFA-Dokumentarfilms







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1983 - Besuch von Dean Reed

Karl-Eduard von Schnitzler wird auf eigene Bitte hin von seiner Postition als Vizepräsident entbunden. Highlight des Jahres ist der Auftritt Dean Reeds zur Eröffnung der Retrospektive "Film im Freiheitskampf der Völker – Chile".

Die Teilnehmer des Festivals, darunter Karl-Eduard von Schnitzler (DDR), Christine Teelen-Venske (BRD) und Joan Harvey (USA) protestieren gegen den Beschluss der BRD zur Stationierung amerikanischer Pershing-II-Raketen. Eine friedliche Kerzen-Demonstration einiger Studenten vor der Nikolaikirche und vor dem "Capitol" wird innerhalb von Minuten aufgelöst, die Studenten werden zum Teil verhaftet.


 
Die Siebziger | Von Jane Fonda bis von Schnitzler
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Die Siebziger | Von Jane Fonda bis von Schnitzler





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Zur Geschichte des DOK-Festivals in Leipzig

Die Siebziger | Von Jane Fonda bis von Schnitzler


1971 - "Kämpfende Kameras" und Dean Reed

Auch in diesem Jahr findet das Festival unter zunehmender Einmischung der Ministerien in die Filmauswahl und Programmgestaltung statt. So wird beispielsweise der "Joris Ivens Preis" aufgrund der 'antisowjetischen Haltung' seines Namensgebers abgeschafft und in den "Kämpfende Kamera"-Preis umbenannt. Ivens, zuvor von Parteivertretern hofiert, hatte Partei für China genommen, was von Seiten des Regimes ungern gesehen wurde.
Prominenz und "Glamour" erlebt Leipzig durch die Anwesenheit Dean Reeds: Mit "Lied im Klassenkampf" stellt er das Thema der Diskussionsrunde.


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KINO 02. August 2007 00.00 Uhr

Der Tote im See

02. August 2007 00.00 Uhr

Dean Reeds wildes Leben und sein tragisches Ende zeigt "Der rote Elvis" , Der Tote im See

Die Story: Elvis lebt! Wo? In der DDR! Das konnten sich in den 70ern und 80ern viele Ostdeutsche sagen. Denn hier wohnte er, war 1972 freiwillig aus den USA in den Osten gewechselt: Dean Reed, der "rote Elvis". Rockstar, Cowboy, Schauspieler, Sozialist, Honeckers Lieblings-Ami. Und ein Darling vieler Frauen, die bei seinen Songs wie "Our Summer Romance" sich nichts mehr wünschten als eine heiße Affäre mit dem US-Schönling. Der Film zeigt Reeds Solo-Konzerte für "den Kampf für eine gerechtere Welt". Wir erleben den privaten Mann, den Ehemann und den umtriebigen "Außenminister", der sich mit Arafat und anderen "Freiheitskämpfern" trifft. Reed starb am 13.6.1986 unter mysteriösen Umständen im Zeuthener See bei Berlin.
Der Regisseur: Leopold Grün ist Geschäftsführer des Berliner Instituts "Jugend Film Fernsehen" und Mitorganisator des Kurzfilmfestivals "Emergeandsee". "Der rote Elvis" ist sein erster großer Film.
Die Stars: Neben Reed kommen Zeitzeugen wie der damalige FDJ-Chef Egon Krenz, Reeds zweite Frau Wiebke, die DDR-TV-Moderatorin Maria Moese und Armin Mueller-Stahl, damals noch Schauspieler-Ost, zu Wort.
B.Z.-Wertung: Mueller-Stahl wartet mit einer erstaunlichen Analyse auf: "Reed hätte in Amerika die große Chance, ein Star zu sein. Was unterscheidet ihn von Brad Pitt oder Tom Cruise?" Eine ganze Menge! Im Rückblick erscheint dieser Mr. Reed wie ein kalifornischer Beach Boy mit Surfbrett: Schön, sympathisch, aber langweilig und nicht übermäßig klug. Beim Vergleich mit dem wahren "King" würde überdeutlich: Elvis Presley West gegen Elvis Peinlich Ost ist wie Cadillac gegen Trabi. Man kann verstehen, warum dieser Ersatz-Elvis in den USA nichts reißen konnte. Der Film führt uns kurzweilig dieses seltsame Kapitel DDR-Musikgeschichte vor.
Der rote Elvis Doku (Deutschland 07, 90 Min., frei ab 6). Regie: Leopold Grün
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Kultur

Interview mit Tom Hanks über das Geheimnis seines Erfolges

07. September 2004 00.00 Uhr

Ich gebe immer 100 Prozent!

"Braucht ihr noch einen Schauspieler?" Tom Hanks, 48, ruft aus dem Fenster seiner Suite im Hotel Adlon, vor der gerade eine SAT.1-Komödie gedreht wird. Er grinst über seinen Scherz. Aber natürlich hat Mr. Superstar gar keine Zeit! Hanks ist hier, um über seinen neuen Film "Terminal" (ab 7.10. im Kino) zu sprechen. Darin spielt er einen Osteuropäer, der am Flughafen in New York festgehalten wird. Grund: Durch einen politischen Umsturz ist seine Heimat von der Landkarte verschwunden. Deshalb darf er weder ein- noch ausreisen und muss für Monate auf dem Flughafen ausharren. Markus Tschiedert sprach mit Tom Hanks. Hätten Sie wirklich spontan bei dem Film mitgemacht, der gerade vorm Adlon entsteht? Ich habe gefragt, bekam aber keine Antwort. Wahrscheinlich würde sowieso nichts daraus, weil ich kein Arbeitsvisum habe (lacht). Würden Sie nicht gern mal einen Film in Berlin drehen?
Wenn das richtige Projekt kommt, wäre ich gern dabei. Was ist aus Ihrem Projekt geworden, einen Film über den amerikanischen Schauspieler Dean Reed zu machen, der in die DDR ausgewandert ist?
Ich bin noch immer davon fasziniert, weiß aber nicht, wie sich die Geschichte umsetzen lässt. Ich erfahre immer wieder Neues über ihn und fange jedes Mal von vorne an. Ihr aktueller Film "Terminal" ist eigentlich die Geschichte des Iraners Karim Nasser Miran, der seit 16 Jahren auf dem Flughafen in Paris festsitzt. Haben Sie ihn getroffen? Nein, aber wenn ich das nächste Mal auf dem Charles-de-Gaulle-Flughafen aussteige, werde ich versuchen, ihn zu finden. Er ist berühmt geworden und jeder will sich mit ihm fotografieren lassen. Er soll enttäuscht sein, dass Sie ihn nicht vor Drehbeginn aufgesucht haben. Regisseur Steven Spielberg und Autor Andrew Niccol ließen sich doch nur von seiner Geschichte inspirieren. Ich fände es nicht gut, wenn wir exakt seine Geschichte nacherzählt hätten. In Hollywood sind Sie einer der größten. Was ist das Geheimnis Ihres Erfolgs? Ich folge nur meinem Instinkt und gebe immer 100 Prozent. Das macht mich zu einem glücklichen Menschen. Ich liebe meinen Job, habe eine wunderbare Frau und wunderbare Kinder. Wie schaffen Sie es, trotz Ihres Ruhms nie den Boden unter den Füßen zu verlieren? Es war nie mein Anliegen, mächtig oder berühmt zu werden. Wenn man es wird, macht man anfangs gewisse Fehler. Irgendwann sagt man sich, dass man nicht wie Elvis Presley enden will. Also versucht man, weiterhin ein möglichst normales Leben zu führen. Für meine Kinder bin ich nichts anderes als ihr Daddy, der morgens zur Arbeit geht.



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LOKALES

Tom Hanks dreht seinen Dean-Reed-Film später

08. Januar 2008 00.00 Uhr

Tom Hanks dreht seinen Dean-Reed-Film später

Die Produktion des Dean-Reed-Films mit Hollywood-Star Tom Hanks (51, Foto) verzögert sich. "Der Drehbeginn wird definitiv nicht in den nächsten Wochen sein", so gestern eine Sprecherin vom Studio Babelsberg zur B.Z.. Ursprünglich sollten die Arbeiten in diesen Tagen beginnen. Der Oscar-Preisträger will das Leben von Dean Reed unter dem Titel "Comrade Rockstar" auf die Leinwand bringen.

 

Nachrichten

Film über DDR-Elvis

11. Juli 2004 00.00 Uhr

Film über DDR-Elvis

Berlin - Hollywoodstar Tom Hanks will die Lebensgeschichte des unter ungeklärten Umständen in der DDR gestorbenen US-Musikers Dean Reed verfilmen ("Variety"). Hanks sicherte sich die Filmrechte. Reed lebte von 1972 bis 1986 in der DDR, wo er als "roter Elvis" gefeiert wurde. Reeds Leiche wurde '86 im Zeuthener See bei Berlin gefunden.


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Berlinale rund um die Uhr

Berlinale 2007

13. Februar 2007 00.00 Uhr

Ganz außer Konkurrenz - die "DDR" ist mit zwei Filmen auf der Berlinale vertreten

Zwei Filme, zwei große DDR-Stars, zwei völlig unterschiedliche Karrieren. Während der Dokumentarfilm "Tamara" von der unerschrockenen, viel zu früh verstorbenen Sängerin der Band Silly, Tamara Danz, erzählt, berichtet "Der rote Elvis" von dem Sänger, Schauspieler und Yassir-Arafat-Freund Dean Reed.
Obwohl US-Staatsbürger, war Reed ein Star in allen Ostblockländern. Er reiste durch die Welt und pries die Vorzüge der Mauer. Politisch war er naiv, dafür aber süchtig nach Erfolg. 1986 starb er unter mysteriösen Umständen in einem Ostberliner See.
Auch Tamara Danz war eine Pop-Ikone in der DDR. Während aber Dean Reed vom Sozialismus schwärmte und im Libanon mit Maschinengewehren posierte, waren "Silly" der Gegenpol zu regimegenehmen Bands. Laut und unangepasst wurde sie zu Identifikationsfiguren für Junge und Unzufriedene.
In "Tamara" erinnern sich die Musiker Rüdiger Barton und Uwe Hassbecker an ihre 1996 an Brustkrebs verstorbene Frontfrau. Beide Filme laufen im Panorama: "Tamara" heute 15.30 Uhr Colosseum, "Der rote Elvis" heute, 14.30 Uhr Cinestar 7.


 
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DDR-Cowboy Dean Reed: Es war Selbstmord

21. Juli 2004 00.00 Uhr

Hier spricht die Witwe

Von FRANK GERDES und MIRJA RUMPF Der mysteriöse Tod von DDR-Star Dean Reed (verstorben 47) - das ist der Stoff, aus dem Hollywoodstar Tom Hanks einen Kinofilm machen will. Oft wurde schon über die Todes-Motive des "singenden Cowboys" spekuliert. Jetzt kam die erschütternde Wahrheit ans Tageslicht. Reed in seinem Abschiedsbrief über Ehefrau und Schauspielerin Renate Blume, 60 (zu sehen ab morgen im Kriminal Theater Friedrichshain in "Mord um Mord"): "Sie quält mich und foltert mich seit Jahren. Weil sie ist krank. Eifersüchtig auf alle Leute, die ich liebe. . . Wenn sie mich ständig anschreit, dass ich nur ein Showman bin und keinen Mut habe mich selbst umzubringen. . . Sie hat mich umgebracht - Tag für Tag."
B.Z. sprach exklusiv mit Reeds Witwe Renate Blume (war mit ihm verheiratet, bis er 1986 starb) über diesen bösen Abschiedsbrief.
Was geht in Ihnen vor, wenn Sie diese Vorwürfe lesen müssen? "Mir geht es sehr, sehr schlecht dabei. Warum werden gerade jetzt diese alten Wunden aufgerissen, frage ich mich. Warum bekomme ich den Brief erst heute zusehen, und nicht schon vor 18 Jahren?"
Haben Sie keine Erklärung dafür? "Nein, habe ich nicht. Mir hätte man doch den Brief als allererstes zeigen müssen. Denn ich war doch seine Frau."
Was ist dran an den schmerzhaften Beschuldigungen? "Natürlich ist das seine sehr persönliche Wahrheit, die er schreibt. Eine Tragödie. Aber Deans Probleme waren viel umfassender. Darüber darf ich jedoch nicht sprechen. Schließlich bin ich vertraglich von Hollywood zum Schweigen verpflichtet."
Haben Sie genug Kraft, sich diesen Erinnerungen zu stellen? "Ich bin ein starker Mensch. Deswegen werde ich auch die Freude am Leben nicht verlieren. Durch die Erinnerungen, die jetzt hoch kommen, brechen allerdings wieder schwere Zeiten für mich an. Aber eines ist gewiss: Es kann nicht noch schlimmer werden als damals."
Bereuen Sie mittlerweile, an dem Hollywoodfilm über das Leben Ihres Mannes mitzuwirken? "Es gab viele Angebote. Menschen wollten aus seinem Leben sogar ein Musical machen. Das Interesse von Tom Hanks schien mir am seriösesten. Ich vertraue ihm. Hanks ist Amerikaner, genauso wie Dean es mit Leib und Seele war. Denn es geht in dem Film ja nicht nur um Deans Leben in der DDR, sondern auch um die Zeit davor."
Morgen stehen Sie wieder im Kriminal Theater in dem Stück "Mord um Mord" auf der Bühne. Wie werden Sie das durchstehen? "Die Leichtigkeit, mit der ich bisher gespielt habe, werde ich wohl in diesen Tagen nicht mehr haben. Das ist klar. Auch wenn die seelische Belastung zu groß ist, ich muss ganz einfach nach vorne schauen."


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Der Bruder von DDR-Cowboy Dean Reed:

22. Juli 2004 00.00 Uhr

Kein Kontakt zur Witwe

Der Selbstmord 1986 von DDR-Cowboy Dean Reed. Nach dem Auftauchen seines Abschiedsbriefes ("Sie quält mich und foltert mich seit Jahren. Weil sie krank ist. Sie hat mich umgebracht - Tag für Tag"), meldet sich nach Witwe Renate Blume, 60, nun auch sein jüngerer Bruder Vernon Reed aus Florida zu Wort: "Entsetzlich. Ich habe aber schon lange keinen Kontakt mehr zu Renate Blume. Will auch keinen."
1992 wurde Dean Reeds Asche von Rauchfangswerder in die USA nach Colorado überführt - auf Wunsch seiner Mutter Maria Brown (verstorben 2000). Vernon: "Er sollte in Heimaterde bestattet werden." Ist Vernon Reed an dem Hollywoodfilm über seinen toten Bruder beteiligt? Vernon: "Ich will nichts mit dem Film von Tom Hanks zu tun haben."



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Boulevard Berlin

Tom trifft Egon Krenz

24. Januar 2003 00.00 Uhr

Tom trifft Egon Krenz

Was hat ein zweifacher Oscar-Preisträger mit dem letzten Staatratsvorsitzenden der DDR zu schaffen? Tom Hanks und Egon Krenz trafen sich gestern um 13 Uhr zum Mittagessen im Restaurant "Guy" in Mitte, plauderten eineinhalb Stunden angeregt, wie die "Berliner Morgenpost" berichtet. Grund: Recherche für Toms nächstes Filmprojekt. Er will die Lebensgeschichte des US-Sängers Dean Reed, der freiwillig in die DDR ging und 1986 unter mysteriösen Umständen starb, auf die Leinwand bannen (BZ berichtete). Hanks wird die Hauptrolle übernehmen, Titel des Projekts "Kamerad Rockstar". Freigänger Krenz (er verbüßt eine sechseinhalbjährige Haftstrafe wegen Totschlags) war ein guter Freund von Reed.




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Boulevard Berlin

Tom Hanks traf Reeds Ex-Frauen

25. Januar 2003 00.00 Uhr

Tom Hanks traf Reeds Ex-Frauen

Hollywood -Star Tom Hanks, 46, privat an der Spree - die zweite Nacht. Nach seinem Geheimtreffen mit Egon Krenz, 65, (Krenz: "Ich wusste gar nicht, wer das ist.") am Gendarmenmarkt im Restaurant "Guy" stand wieder ein Abendessen auf dem Programm. Gestern traf sich Tom Hanks mit Schauspielerin Renate Blume, 57, und Schauspiel-Agentin Wiebke Reed ("seit Jahren 49"). Sie liebten DDR-Cowboy Dean Reed (Selbstmord 1986), den "Johnny Cash des Kommunismus". Ihn will Hanks in seinem nächsten Filmprojekt spielen. Info-Gespräche für die Hauptrolle. Aber: Beide Frauen müssen über das Treffen schweigen. In dieser Phase ganz normal für ein Hollywood-Projekt. Wiebke Reed erzählte vorher nur so viel: "Mal abwarten was passiert. Ich bin da ganz cool." Im Oktober vergangenen Jahres hörte sich das noch anders an. Reed damals: "Vielleicht lässt er sich erzählen, wie es wirklich war."


 
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Report

Steven Spielberg und Tom Hanks wollen das Leben von Sänger Dean Reed ins Kino bringen. Alle fragen sich: Who the fuck ist Dean Reed?

26. Januar 2003 00.00 Uhr

Kamerad Rockstar

In der Nacht zum 13. Juni 1986 verschwand Dean Reed für immer in den Fluten des Zeuthener Sees bei Berlin. Auf dessen Grund wurde er tot in seinem Auto aufgefunden. Selbstmord, wie der bekannte Charité-Pathologe Prof. Prokop feststellte, dessen Untersuchungsergebnisse aber geheim gehalten wurden. Die Ostberliner Gazetten, die in ihren Nachrufen auf den 47-Jährigen nur beiläufig von einem "tragischen Unglücksfall" berichteten, ließen die Gerüchteküche brodeln. Ost-Leser, die es gewohnt waren, zwischen den Zeilen zu lesen, vermuteten sogleich einen Anschlag der Stasi oder eines westlichen Geheimdienstes. Das schien ziemlich einleuchtend: Hatte Reed nicht gerade in einer US-Talkshow wenig Schmeichelhaftes über den real existierenden Sozialismus gesagt? War er andererseits mit seinen US-feindlichen Songs nicht schon immer dem Westen ein Dorn im Auge? Warum galt ein Selbstmord als höchst unwahrscheinlich? Als sich der aus Denver/Colorado stammende Sänger und Schauspieler 1972 die DDR als zweite Heimat auserkor, hatte er bereits eine tolle Karriere hinter sich. In Südamerika war Dean Reed populärer als Frank Sinatra oder Elvis Presley. Überall dort, wo es galt, "verbrecherische Regimes anzuklagen", war er mit seiner Gitarre zur Stelle. Im Nahen Osten, in Nikaragua, in Peru, in Chile, wo er auch mehrmals hinter Gitter kam. In der UdSSR war er der umjubelte Star aus dem Westen, der den Rock 'n' Roll bekannt machte - der Rote Elvis, der Rächer aller Unterdrückten dieser Welt. Auch als Schauspieler an der Seite von Anita Ekberg und Yul Brunner in unzähligen Spaghetti-Western war er bekannt, mit Hannelore Elsner, Nadja Tiller und Leslie Malton stand er in Deutschland vor der Kamera. Den DDR-Politbüromanen passte der friedensbewegte Ami-Cowboy und bekennnende Marxist gut ins Propaganda-Konzept. Der Vertreter des "anderen, besseren Amerika" wurde über die Bühnen der Republik gejagt. Freundlich, charmant, ein Sexsymbol für alle Frauen von 15 bis 85 Jahren. So populär wie einst UFA-Star Willy Forst, erinnert sich ein Deen-Biograph. Die Frauen lagen ihm zu Füßen: Mit seiner zweiten Ehe-Frau Wiebke, 61, hatte er eine Tochter Natascha (1976 geboren), Renate Blume, 58, seine dritte Ehefrau, hatte er zuvor der beliebten Film-Rothaut Gojko Mitic ausgespannt. Mit dem war er in manchem DEFA-Western um die Wette geritten. Der Berliner Sänger und Komponist Reinhard Lakomy hat Reed als netten Kumpel in Erinnerung. "Er war ehrlich, uneitel, freundlich zu jedermann. Aber er war auch eine tragische Figur: Mit geballter Faust auf der Bühne Protestsongs singen in einem Land, das seine eigene Bevölkerung unter Verschluss hält, war anchronistisch, in den Augen der Zuschauer lächerlich. Das war ihm in seinen letzten Lebensjahren wohl bewusst." Dean Reed ist in Boulder auf dem Green Mountain Cemetry/Colorado begraben. Ein Grab wie jedes andere. Reed ist in seiner Heimat ein Nobody. Das wird sich ändern: Im Mai dieses Jahres will Steven Spielberg mit den Dreharbeiten zu "Comrade Rockstar" beginnen. Deans älterer Bruder Dale Reed ist begeistert: "Zwar wäre Robert Redford in jüngeren Jahren die bessere Besetzung, aber Tom Hanks wird's schon machen."


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4 Ausländer, die in der DDR Erfolg hatten

27. Mai 2008 00.00 Uhr

4 Ausländer, die in der DDR Erfolg hatten

* Der Tscheche Jiri Vrst'ala (1920-1999) alias Clown Ferdinand
* Der Jugoslawe Gojko Mitic (68) war der "Winnetou des Ostens"
* US-Sänger Dean Reed (1938-1986)
* Die Tschechin Libuse Safrankova (55) aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"


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Nachrichten

Nachrichten

30. Juli 2007 00.00 Uhr

Applaus für Film über Ost-Elvis ++ Tanzstar Julio Bocca hört auf ++ Neue Rechtschreibung tritt endgültig in Kraft , Nachrichten

Applaus für Film über Ost-Elvis
Vor rund 350 Zuschauern feierte am Samstag "Der rote Elvis" (Start 2.8.) im Freiluftkino Friedrichshain Premiere. Der Dokumentarfilm über den US-Musiker Dean Reed, der in der DDR Karriere machte, wurde mit viel Applaus bedacht.
Tanzstar Julio Bocca hört auf
Der argentinische Ballett-Star Julio Bocca hat kurz nach seinem 40. Geburtstag das Ende seiner Karriere angekündigt. "Ich werde schwimmen und Fahrrad fahren, aber bestimmt nicht mehr tanzen", sagte er.
Neue Rechtschreibung tritt endgültig in Kraft
Ab morgen treten die neuen Rechtschreibregelungen endgültig in Kraft. Die einjährige Übergangsregelung, die in Schulen auch die alten Schreibweisen zuließ, läuft ab. Über die neuen, vereinfachten Regeln war ein jahrelanger Streit ausgebrochen.


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TITEL

Cruise-Tochter soll Knut-Film synchronisieren

31. Dezember 2007 00.00 Uhr

Tom Hanks dreht ab 8. Januar Dean-Reed- Film in Berlin , Cruise-Tochter soll Knut-Film synchronisieren

 

 

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Boulevard

Tom Hanks verfilmt das Leben von Dean Reed in Berlin

31. Dezember 2007 00.00 Uhr

Tom Hanks verfilmt das Leben von Dean Reed in Berlin

Vor drei Jahren hatte er die Rechte an der Geschichte des Sängers Dean Reed (†48) gekauft – nun setzt Hollywood-Star Tom Hanks (51) das Projekt auch um.
Wie B.Z. exklusiv erfuhr, soll Hanks bereits ab Anfang Januar in Berlin mit den Dreharbeiten zum Reed-Film „Comrad Rockstar“ beginnen. Darin spielt er den in Amerika geborenen Schauspieler und Sänger, der in den 70er Jahren als bekennender Sozialist in der DDR lebte und 1986 mit aufgeschnittenen Pulsadern tot im Zeuthener See aufgefunden wurde.
Tom Hanks war mehrfach nach Berlin gereist, zuletzt 2003. Hier hatte er sich mit Reeds letzter Lebenspartnerin, der DDR-Schauspielerin Renate Blume getroffen. Bisher schien das Projekt jedoch nicht vom Fleck zu kommen. Doch nun soll in Babelsberg alles vorbereitet werden.
Wer neben Tom Hanks in dem Film mitwirken wird, ist bisher nicht bekannt.






31. Dezember 2007 00.00 Uhr
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Tom Hanks verfilmt das Leben von Dean Reed in Berlin

31. Dezember 2007 00.00 Uhr

Tom Hanks verfilmt das Leben von Dean Reed in Berlin

Vor drei Jahren hatte er die Rechte an der Geschichte des Sängers Dean Reed (+48) gekauft - nun setzt Hollywood-Star Tom Hanks (51) das Projekt auch um. Wie B.Z. exklusiv erfuhr, soll Hanks bereits ab Anfang Januar in Berlin mit den Dreharbeiten zum Reed-Film "Comrad Rockstar" beginnen. Darin spielt er den in Amerika geborenen Schauspieler und Sänger, der in den 70er Jahren als bekennender Sozialist in der DDR lebte und 1986 mit aufgeschnittenen Pulsadern tot im Zeuthener See aufgefunden wurde. Tom Hanks war mehrfach nach Berlin gereist, zuletzt 2003. Hier hatte er sich mit Reeds letzter Lebenspartnerin, der DDR-Schauspielerin Renate Blume getroffen. Bisher schien das Projekt jedoch nicht vom Fleck zu kommen. Doch nun soll in Babelsberg alles vorbereitet werden. Wer neben Tom Hanks in dem Film mitwirken wird, ist bisher nicht bekannt.

 


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So habe ich mich in den Roten Elvis verliebt

Er galt als „Elvis der DDR“: US-Sänger Dean Reed zog 1972 nach Ost-Berlin, um den Sozialismus zu leben und seiner Freundin Wiebke ganz nah zu sein. Der Dokumentarfilm „Der Rote Elvis“ (ab Donnerstag im Kino) erzählt jetzt das bewegte Leben des Rock'n'Rollers, der 1986 Selbstmord beging.
Darin kommt auch seine zweite Frau Wiebke Reed (65) zu Wort, die den Star 1971 in Leipzig kennen gelernt hatte. „Er stand auf der Bühne und sah hinreißend aus“, erinnert sie sich im B.Z.-Interview: „Da dachte ich mir: Den muss ich ansprechen!“
„Dean war ständig auf der Suche nach etwas anderem“
Ein Dolmetscher übersetzte den Flirt. „Dean fragte mich, ob ich mit ihm fliehen wollte“, erzählt sie, „ich sagte ja, und wir verließen die Veranstaltung. Es klingt verrückt. Aber wenn man verliebt ist, braucht man nicht viel zu sagen.“
1973 wurde geheiratet, eine Tochter kam zur Welt. Doch die vierjährige Ehe war nicht nur harmonisch. „Ein Mensch, der viel Licht verbreitet, wirft auch einen langen Schatten“, erzählt Wiebke Reed, die heute in Berlin eine Schauspielagentur betreibt. „Dean war so hin und her gerissen, ständig auf der Suche nach etwas anderem.“
1977 trennte er sich überraschend von ihr, 1986 ertrank er im Zeuthener See. Seine Ex-Frau war geschockt. Aber sie erinnerte sich, dass Reed öfter von Freitod gesprochen hatte. „Tief in seinem Inneren war er wahrscheinlich nie richtig glücklich.“
 31. Juli 2007 00.00 Uhr


KULTUR

So habe ich mich in den Roten Elvis verliebt

31. Juli 2007 00.00 Uhr

Zum Start der Kino-Dokumentation über Dean Reed erinnert sich seine Ex-Frau Wiebke an die Licht- und Schattenseiten des Stars , So habe ich mich in den Roten Elvis verliebt

Er galt als "Elvis der DDR": US-Sänger Dean Reed zog 1972 nach Ost-Berlin, um den Sozialismus zu leben und seiner Freundin Wiebke ganz nah zu sein. Der Dokumentarfilm "Der Rote Elvis" (ab Donnerstag im Kino) erzählt jetzt das bewegte Leben des Rock'n'Rollers, der 1986 Selbstmord beging. Darin kommt auch seine zweite Frau Wiebke Reed (65) zu Wort, die den Star 1971 in Leipzig kennengelernt hatte. "Er stand auf der Bühne und sah hinreißend aus", erinnert sie sich im B.Z.-Interview: "Da dachte ich mir: Den muss ich ansprechen!"
"Dean war ständig auf der Suche nach etwas anderem"
Ein Dolmetscher übersetzte den Flirt. "Dean fragte mich, ob ich mit ihm fliehen wollte", erzählt sie, "ich sagte ja, und wir verließen die Veranstaltung. Es klingt verrückt. Aber wenn man verliebt ist, braucht man nicht viel zu sagen."
1973 wurde geheiratet, eine Tochter kam zur Welt. Doch die vierjährige Ehe war nicht nur harmonisch. "Ein Mensch, der viel Licht verbreitet, wirft auch einen langen Schatten", erzählt Wiebke Reed, die heute in Berlin eine Schauspielagentur betreibt. "Dean war so hin und her gerissen, ständig auf der Suche nach etwas anderem."
1977 trennte er sich überraschend von ihr, 1986 ertrank er im Zeuthener See. Seine Ex-Frau war geschockt. Aber sie erinnerte sich, dass Reed öfter von Freitod gesprochen hatte. "Tief in seinem Inneren war er wahrscheinlich nie richtig glücklich."




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