Грузия помнит Дина
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Vom Schulchor in die Rockband, und dann Schlager von Arndt Bause: Die
ostdeutsche Musikerin Gerda Gabriel hat viel erlebt. Und sogar einen
Heiratsantrag des heißbegehrten Film- und Schlagerstars Dean Reed aus
den USA bekommen!
Die Entertainerin ist eine echte Powerfrau - privat wie beruflich. Wer sie auf der Bühne erlebt, kann sich Gerda Gabriel
schwer als brave Chemielehrerin vorstellen. Denn das wollte sie mal
werden. Die 53-Jährige muss selbst lachen, wenn sie daran denkt. Ihre
Welt ist die Musik, und da ist sie sehr vielseitig. Sie unterhält ihr
Publikum mit Schlager- und Stimmungsmusik, Rock- und Jazzmusik oder als
Susi Sause mit ihrem Kinderprogramm.
Karriere
Seit der 3. Klasse macht die Thüringerin Musik. „Ich sang im Schulchor,
war mit 16 Frontfrau einer Rockband und wurde dann im Magdeburger
Studentenklub entdeckt“, erzählt sie. So gab sie die Chemie nach einem
Jahr auf, studierte in Weimar Musik. In den 80er-Jahren stürmte sie die
Hitparaden mit den Titeln »Wieder und wieder« und »Wer ist schon gern
allein« von Arndt Bause. Jürgen Karney holte sie in die Fernsehsendung »bong«, Chris Wallasch ins »Schlagerstudio«.
Heiratsantrag
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr die Fernsehshow »Der Mann aus Colorado« mit Dean Reed
1979. „Er hat mich in seine Show eingeladen, wollte mich heiraten, nach
seiner Scheidung von seiner Frau Wiebke“, erinnert sie sich. Aber sie
war gerade frisch verliebt in ihren Mann Herbert. „Wäre ich frei
gewesen, hätte ich vielleicht ja gesagt. Er war ein begehrenswerter
Mann. Sein Tod riss ein Loch in mein Herz“, gibt sie zu. Sie blieb mit
Dean befreundet.
Fit für den Job
Inzwischen lebt Gerda Gabriel allein. Nach der Wende eroberte sie sich
mit Liedern über ihre thüringische Heimat ihren Platz im Musikgeschäft.
„Meine Eltern wurden nach dem Krieg aus dem Sudetenland vertrieben. Ich
weiß, wie wichtig die Heimat für viele Menschen ist.“ Ihre Lieder
gehören fest zum Musikprogramm des deutsch-kanadischen Senders
»Radioherz« in Toronto. Seit 2003 tritt sie auch immer wieder in Chicago
auf. „Für solche Touren muss ich fit sein“, sagt die Sängerin. Sie
stellte ihre Ernährung um, verlor auf diese Weise sechs Kilo. „Jetzt
habe ich viel mehr Energie“, freut sie sich. Auf Trab hält sie auch ihr
großer Garten. Pflanzen, Fischteich, Gewürzspirale brauchen intensive
Pflege. Doch die 53-Jährige hat einen grünen Daumen. Bei ihr wächst und
gedeiht alles prächtig.
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Abgeblitzt: Die Frau, die Dean Reed einen Korb gab
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Berlin-Krimi für Hollywood
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E-Encyclopedia of Dean Reed...Дин Рид в России:
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Tom Hanks verfilmt das Leben Dean Reeds, der 1986 in der DDR starb
von Barbara Jänichen
Als Künstlerin hat sie das Film-Mekka Hollywood nie sonderlich gereizt.
Die Zusammenarbeit mit Superstar Tom Hanks hingegen schätzt
Schauspielerin Renate Blume jetzt umso mehr: Die 60-jährige Berlinerin
hat kürzlich einen Vertrag bei der Filmfirma Dreamworks unterschrieben.
Es geht um die Verfilmung des Lebens von Dean Reed, mit dem Blume fünf
Jahre (1981 bis zu Reeds Tod 1986) verheiratet war.
Der amerikanische Sänger und Dokumentarfilmer war im Alter von 47
Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen - seine Leiche trieb im
Zeuthener See. Sein Auto stand am Ufer.
Renate Blume, die weder etwas über die Höhe des Honorars,
noch den näheren Inhalt des Vertrages mitteilen darf, sagte WELT am
SONNTAG: "Auch mein Sohn Alexander hat einen Vertrag unterschrieben. Wir
stellen beide Tom Hanks exklusiv unser Wissen zur Verfügung. Dreamworks
lässt jetzt ein Drehbuch schreiben. Es wird ein Film über einen
ungewöhnlichen Amerikaner."
Bereits am 23. Januar 2003 war Hanks, der die Hauptrolle
spielen soll, in Berlin und traf sich mit Reeds Witwe. Auch am Zeuthener
See, wo Renate Blume heute noch ein Haus hat. Insbesondere von der
legeren Art des Oscar-Preisträgers war Blume überrascht. "Er war total
locker, ein sympathischer Typ", sagt sie.
Dean Reeds Biografie - eine außerordentliche Story für
Hollywood. Der Amerikaner war 1971 auf Einladung eines
Dokumentarfilmfestivals nach Leipzig gekommen, um einen Film über Chile
zu präsentieren, den er mitproduziert hatte. Dort traf er zufällig auf
eine deutsche Lehrerin, die sich für das Festival interessierte und
seinen Film ansah - seine zweite Frau Wiebke Reed.
Ihretwegen blieb der Amerikaner in der DDR. "Es
funkte sofort", erinnert sich Wiebke Reed. 1973 heirateten beide. 1976
wurde ihre Tochter Natascha geboren. Auch beruflich hatte Reed viel
Glück. 1972 drehte er den Film "Aus dem Leben eines Taugenichts". Zwei
Jahre später dann den Defa-Film "Kit & Co" mit Top-Besetzung:
Manfred Krug, Rolf Hoppe, Armin Mueller-Stahl - und Renate Blume. Reed
und die dunkelhaarige Berlinerin spielen ein Liebespaar.
Blume: "Ich fand ihn sofort sympathisch, aber die Liebe
kam erst viel später, Ende der 70er-Jahre." Am 22. September 1981
heirateten beide. Knapp vier Jahre später dann der rätselhafte Tod, den
Blume bis heute nicht verwunden hat. "Eine Narbe bleibt für immer", sagt
sie. Offizielle DDR-Stellen sprachen damals von einem tragischen
Unfall. Die andere Version: Die Stasi habe Reed umgebracht - womöglich
weil der US-Star vom Sozialismus die Nase voll hatte und zurück in seine
Heimat gehen wollte. Die genauen Umstände sind bis heute obskur - Blume
jedenfalls schweigt zum Thema.
Wer nicht schweigt, ist Wiebke Reed, heute
Künstler-Agentin in Berlin. Die 62-Jährige betreut Jungstars wie
Matthias Schweighöfer und Stefanie Stappenbeck. Auch sie hat Tom Hanks
bei der Berlinale im Februar dieses Jahres persönlich getroffen. "Aber
ich bin nicht mit drin in dem Projekt", sagt sie. Aus Zeitmangel. Und
weil sie nicht glaubt, dass "der Film so wird, wie das Leben und vor
allem das Ende Dean Reeds wirklich gewesen ist". Ihre Sicht der Dinge
ist glasklar - und so gar nicht mysteriös. "Es war Selbstmord. In seinem
Auto lag ein 15 Seiten langer Abschiedsbrief. Den hat Kommissar Thomas
Sindermann, Leiter der Mordkommission und Sohn von Horst Sindermann, des
letzten DDR-Volkskammerpräsidenten, gefunden. Der Brief wurde aber nie
öffentlich gemacht." Vielmehr wurde der tragische Tod des Defa-Filmstars
von der Stasi als Unfall dargestellt. Doch Gerichtsmediziner wussten es
besser. Sie fanden in Reeds Leichnam Spuren eines starken
Beruhigungsmittels - Selbstmord!
So jedenfalls wird es in dem Buch "Zeitzeuge: Tod.
Spektakuläre Fälle der Berliner Gerichtsmedizin" beschrieben. Einer der
drei Autoren ist Gunther Geserick, langjähriger Leiter der
Gerichtsmedizin an der Charité.
Wiebke Reed, die auch noch nach der Scheidung einen guten
Kontakt zu Dean Reed hatte, behauptet: "Schon zwei Tage vor seinem Tod
unternahm er in seinem Haus am Zeuthener See einen Selbstmordversuch."
Deshalb hegt sie auch eigene Pläne. "Es wird einen
zweiten Film über Dean Reed geben. Einen deutschen Dokumentarfilm, der
jetzt in Berlin vorbereitet wird." In dieses Vorhaben sei auch Reeds
erste Frau Patricia, die er 1964 in Mexiko geheiratet hatte, eingeweiht.
Sie lebt in Los Angeles. Warum hat sich Reed das Leben genommen? Wiebke
Reed sagt nachdenklich: "Eigentlich hätte er glücklich sein müssen. Er
war aber unglücklich. Nur nach außen hin war er ein Sunnyboy." Wie
Renate Blume darüber denkt, das wird sie jetzt vermutlich nur noch Tom
Hanks verraten.
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Dean Reed oder Die seltsamen Abenteuer eines Yankee in den Ländern der Bolschewiki
Der erste Defa-Film des amerikanischen Schauspielers und Sängers Dean
Reed war Aus dem Leben eines Taugenichts. Ein etwas seltsamer Film, in
dem Reed davon sang, dass die Gedanken frei seien, und in dem er ein
ewig suchender und ewig träumender Kindmann war. Ihn selber hat, wie er
später gesagt hat, überrascht, dass der Film kein Erfolg wurde, weder
bei der Kritik noch beim Publikum. Obwohl es ein autobiographischer Film
war: Dean Reed empfand sich als den Taugenichts. Als einen, der die
Musik der Freude, die Freiheit und die Liebe sucht, in die Welt
hinauszieht und nie in ihr zuhause wird, wie die guten Bürger es sind. Und Dean Reed war der Taugenichts, sehnsüchtig und naiv, bis zu seinem Tod. Wenigstens wäre er es gern gewesen.
Am 17. Juni 1986 wurde im Zeuthener See am Rand von Berlin die Leiche
des Sängers, Schauspielers und politischen Kämpfers Dean Reed gefunden.
Das Fernsehen der DDR sprach von einem tragischen Unfall, Freunde des
Stars wussten von seinen Depressionen, von seinen Eheproblemen und
seiner beruflichen Krise. Sie hielten einen Selbstmord für
wahrscheinlich.
Das Leben des Dean Cyril Reed, geboren am 22. September 1938 auf
einer Hühnerfarm in Colorado, lässt für Spekulationen und Phantasien
weiten Raum. Er ist ein Wanderer zwischen den Welten gewesen, auch
persönlich voller Widersprüche, einer, der herausging aus Amerika,
dessen politisches System, die soziale Ungerechtigkeit im Inneren und
die militärische Aggression nach außen er nicht mittragen wollte, und
einer, der das Amerikanische nie aus sich selber herausbrachte, ein
Kämpfer, der sich nie scheute, auch persönliche Gefahr auf sich zu
nehmen, und zugleich ein Mensch voll Sehnsucht nach Harmonie und
Geborgenheit, ein romantischer “Taugenichts”, wie alle anständigen
jungen Menschen, aber einer, der aus dieser Rolle nicht mehr herausfand.
Der junge Dean Reed wurde ein Cowboy. Nach der High School arbeitete
er auf einer Touristenranch in der Nähe von Denver. Er zeigte seine
Reit-Kunststücke und Lasso-Tricks und unterhielt am Abend die Gäste mit
Westernballaden zur Gitarre. Da war er in seinem Element, so liebte ihn
jeder und vor allem jede. Daneben trat er als “Denver Kid” in Clubs und
bei lokalen Radiostationen auf. Da war die Konkurrenz schon härter. Dean
Reeds Aura war sympathisch, regional und familiär. Zum echten Star
fehlte ihm das Überlebensgroße, vielleicht auch das innere Drama. Er
hörte sich an wie Elvis Presley. Aber er war nicht gefährlich.
Dean Reed war entschlossen, Karriere zu machen, er machte
Glücksmusik, Taugenichts-Musik. 1958 führte ihn der Weg nach Hollywood;
kleine Rollen beim Film und einige Singles bei Capitol Records. Aber
dann wurde, ziemlich überraschend, Reeds eigene Komposition Our Summer
Romance 1960 ein großer Hit in Südamerika. Vielleicht war es der Song,
der alle Sehnsüchte unterdrückter Menschen nach einem sorgenfreien und
oberflächlichen Leben zusammenfasste.
Dean Reed folgte seinem Publikum, er war nicht der einzige, der den
südamerikanischen Pop-Markt als Ausweg und Offenheit entdeckte; wie der
Taugenichts zog er nach Süden, auf den Spuren der Liebe, nicht zuletzt.
Und tatsächlich wurde Reed in Chile von begeisterten Fans empfangen,
wahrscheinlich, weil er genau so aussah, wie man sich einen glücklichen
und unschuldigen Yankee vorstellte. Seine Tournee durch den ganzen
Kontinent wurde ein phänomenaler Erfolg. Zusammen mit seiner ersten Frau
lebte er in Argentinien, Chile und Mexiko, trat in seichten
Musikkomödien auf, hatte eine eigene Fernsehshow und spielte in meist
ausverkauften Konzerthallen. Das war gängig damals, dass die
US-Traumfabrik ihren Überschuss exportierte, in Europa, in Mexiko und
sogar in Hongkong arbeiteten damals die Stars aus der zweiten Reihe,
deren Talent oder Aura für die ganz große Karriere in der Heimat nicht
reichte.
Aber nun, zu Beginn der sechziger Jahre, begann auch die politische
Wandlung des Dean Reed. Er sah, was die Mischung aus Arroganz und
Profitgier der USA mit den Menschen im Süden des Kontinents anstellte,
er sah Gewalt und Korruption und den Hunger nach Freiheit. Hätte er
anders ausgesehen, hätte er in einer anderen Stimmlage oder in einem
anderen Genre gesungen, als klassischer “Intellektueller” zum Beispiel,
die Wirkung wäre bei weitem nicht so nachhaltig gewesen. Aber Dean Reed
war aus dem Herzen der USA gekommen, kein urbaner Protestler sondern ein
Cowboy vom Land, der unschuldige, rebellische Sohn des
biblisch-kapitalistischen John Wayne.
“Wir glauben in Amerika, die ganze Welt liebt uns”, erklärte Reed
später in einem Interview. “Und dann plötzlich fährt man nach
Südamerika, wo man in jedem Land ´Yankee, go home´ sieht, und man sagt
zuerst einmal: warum?” Was Dean Reed verstanden hatte, das übersetzte er
in einfache Worte und Gesten. Ein Marxismus des Herzens, vielleicht.
Dem naiven, aufrechten Sänger konnte gelingen, was seinen politischen
Freunden nicht gelingen konnte. Sein großer Auftritt kam bei der
Weltfriedenskonferenz in Helsinki des Jahres 1965. Als es Dean Reed
gelang, allen Streit und alles Misstrauen unter den Teilnehmern zu
überwinden, und als er sie dazu brachte, sich an den Händen zu fassen
und mit ihm We shall overcome zu singen, da war zugleich eine Bewegung
und eine ihrer “Ikonen” geboren.
Genau das war die Mischung, die Dean Reeds Aura bestimmte: das
aufrichtige Engagement, die jugendliche Naivität, die instinktive
Showmanship, die Freude an der Gemeinschaft – und ein bisschen auch
narzisstischer Rausch in der Begeisterung, die ihm entgegenschlug.
Begeisterung war es, die Dean Reed bei seinen Tourneen durch die UdSSR
und die sozialistischen Staaten begleitete. Pop aus dem Westen,
Rock´n´Roll und Western, Glamour und dieser unschuldige Sex Appeal, der
den Schauspielern im sozialistischen Realismus nicht zugestanden wurde,
und zugleich die richtige politische Botschaft, so einfach, so sinnlich
formuliert, dass kein Mensch an Ideologie oder gar Propaganda dachte.
Von nun an gab es Dean Reed zweimal. Den politischen Sänger und
Aktivisten, Freund von Victor Jara, Salvador Allende und anderen
Vertretern der südamerikanischen Befreiungsbewegung. Den unermüdlichen
Kritiker der US-amerikanischen Politik und Cantor der internationalen
Solidarität. Und den Pop-Star aus der zweiten Reihe, der in kuriosen
Teenager- und Strandkomödien aus Mexiko und Argentinien auftrat, Platten
auf kurzlebigen Labels veröffentlichte und schließlich als typischer
Import-Yankee in italienischen Serienfilmen auftrat. Marke: blond, naiv
und Siegerlächeln. Titel: Sein Colt fegte alle zur Hölle, Blonde Köder
für den Mörder, Der wilde Korsar der Karibik oder Adio Sabata.
Dass beides nicht zusammengehen wollte, die bescheidene aber doch
erfreulich stetig verlaufende Pop-Karriere und das politische
Engagement, das war für Dean Reed schwer zu ertragen. Die gespaltene
Seele des für die Freiheit singenden Cowboys sehnte sich so sehr nach
Vereinigung, der weltreisende Taugenichts sehnte sich so sehr nach
Heimat, dass er jede Möglichkeit ergreifen würde, beides zu verbinden,
auch um den Preis, sich für offizielle Propaganda benutzen zu lassen.
Nicht das Geld ist es und nicht die Macht, was dem einsamen Cowboy zum
Verhängnis wird, sondern die trügerische Geborgenheit der sesshaften
Bürger, die einfachen Rituale ihrer Sonntage und die gütige Wärme ihrer
Frauen.
Während die Situation in Südamerika für ihn zunehmend prekär wurde,
Verhaftungen, Einreiseverbote, Ausweisungen und Verfolgung, orientierte
sich Reed nach Osteuropa. 1971 lernte er auf der Leipziger
Dokumentarfilmwoche seine spätere zweite Frau kennen und beschloss, in
der DDR zu bleiben.
Dean Reed und die Frauen, da brach der innere Widerspruch am
deutlichsten auf. Einerseits sehnte er sich nach Geborgenheit und
Familie, andrerseits aber hatte er stets noch Schwierigkeiten mit
Bindungen und Verantwortung, der Taugenichts, der immer zugleich
verliebt und auf der Flucht vor der Liebe war. Vor allem Kinder scheinen
Dean Reed zu schaffen gemacht haben, vielleicht weil er selber so etwas
wie ein ewiges Kind sein wollte. Ein Cowboy hat keine Kinder, auch ein
sozialistischer Cowboy nicht.
Man kann Dean Reeds letzten großen Erfolgsfilm, Sing, Cowboy, Sing
als eine bizarre Mischung aus musikalischer Komödie und Western
genießen, tiefer drinnen ist es freilich auch eine magische Biographie,
die Geschichte vom Cowboy und dem Kind. Er möchte ihm entfliehen, und er
muss doch Verantwortung übernehmen; er möchte Nestwärme spüren und doch
noch unterwegs sein, er möchte geliebt werden, und doch nicht
eingezäunt. Im Kino geht diese Geschichte gut aus. In Dean Reeds Leben
tat sie´s nicht.
Vermutlich war es die äußere Tragik von Dean Reeds Leben, dass er
zugleich Pop-Star, Freiheitskämpfer und Mustersohn der guten Väter sein
wollte. Und die innere Tragik war es vielleicht, dass er die Anmut der
Mädchen liebte und die Kraft der Mütter fürchtete. Für einen Cowboy gibt
es keinen Unterschied zwischen dem Privaten und dem Historischen. Der
Cowboy reitet und reitet, bis irgendwas passiert, dass er nicht mehr
reiten kann. Das ist sein Leben, und das ist die Geschichte der Freiheit
und ihres Endes. Oder anders gesagt: Es ist ein ewiger Widerspruch
zwischen der Freiheit der Völker und der Freiheit der Individuen; es ist
ein ewiger Widerspruch zwischen dem, für was man frei ist, und dem, von
was man frei ist. Der Cowboy löst den Widerspruch nur, indem er
unterwegs bleibt, der Einzelne ohne ein Eigentum.
Blutsbrüder aus dem Jahr 1975 war einer der populärsten
DEFA-Indianerfilme: Reed spielte den Offizier, der in den
Indianerkriegen die Seiten wechselt, um für die geknechtete rote Nation
einzutreten, und Gojko Mitic war der edle Krieger. Reed und Mitic, das
waren die bewusstseinsmäßig schwer verbesserten Ost-Ausgaben von
Winnetou und Old Shatterhand im BRD-Kino. Blutsbrüder blieb aber der
einzige gemeinsame Film der beiden, obwohl, wie man so sagt, die
“Chemie” durchaus stimmte.
Und ein zweites “Traumpaar” entstand, als Reed die Schauspielerin
Renate Blume heiratete. Soviel Glamour war nie – und überdeckte doch
nicht das Grau. Das Grau einer Bilderkultur mit Grenzen, und das Grau
von Beziehungsproblemen darin. Mit Kit und Co (1974), El Cantor (1977),
und schließlich Sing, Cowboy, Sing (1981) kreiierte Dean Reed beinahe so
etwas wie ein eigenes Genre im DDR-Kino. Immer auf der Suche, immer
verfehlend: das Selbstverständliche.
Es sind seltsame Filme geworden, Filme, die beides verfehlen müssen,
die Leichtigkeit von Genrefilmen und die Klarheit politischer
Botschaften. Es sind Filme, die sich selber nicht recht verstehen,
Filme, deren Geschichten und Bilder sich abhanden kommen, es sind
“Taugenichts”-Filme. Man kann sie mögen, gerade in ihrer Unreinheit und
Unfertigkeit. Lachen kann man natürlich auch über sie. Über die
Unbeholfenheit, mit der die kleinen Reitertricks in den Fluss der
Handlung eingebaut sind, über das Überdeutliche; Eisenstein hat eine
Zeit von einem Kino geträumt, das wie ein Zirkus funktioniert, und
Dean-Reed-Filme, das sind gleichsam Filme aus dem Wanderzirkus
Eisensteinchen, Rodeo-Shows mit politischen Ansagen; auch mit Alexander
Kluge könnte man diese Filme lesen.
1983 kehrte Dean Reed noch einmal nach Südamerika zurück, engagierte
sich im Kampf gegen die Pinochet-Diktatur und wurde schließlich 1984 in
Uruguay verhaftet. Zur gleichen Zeit befand sich sein Stern in der DDR
im Sinken. Genau das, was der sozialistische Cowboy bislang mit seinem
Lächeln übersprungen hatte, den Graben zwischen den jungen Helden und
den alten grauen Herren des Sozialismus, wurde nun in seiner Person
sichtbar. Reed verlor den Boden unter den Füßen. Die Sendung 60 Minutes
machte ihn endgültig zur Unperson in den USA. Im Februar 1986 war Reed
in seinem Haus in Schmöckwitz interviewt worden. Dem aggressiven Stil
und den hartnäckigen Nachfragen dieser so anders als der behäbige
DDR-Fernsehfunk funktionierenden Medien-Maschine war er nicht gewachsen.
Dem Interviewer gelang es mühelos, sein Opfer in ein Geflecht von
Verwirrung, Plattitüden und Widersprüchen zu verwickeln, und mit seiner
Idee, für den Posten eines Senators von Colorado zu kandidieren, begann
der Cowboy des Ostens mit der Selbstdemontage. Dean Reed wurde in den
USA vorgeführt als eine Mischung von Verräter und Idiot.
Ein Cowboy muss kämpfen, auch wenn ihn die Kraft dazu schon verlässt.
Und selbst wenn er schon alles verloren hat, gilt es immer noch den
größten Kampf auszutragen. Den Kampf um seine Würde.
Das strahlende Lächeln des Dean Reed schien eingefroren. Man konnte
ihm jetzt Zorn und Verzweiflung ansehen. Der Pop-Star, das war nun ein
Sänger, der auf Betriebsfesten und Kombinat-Einweihungen auftrat. Und
der Freiheitskämpfer, das war einer, der die Augen nicht mehr schließen
konnte davor, dass er nicht im Paradies der Werktätigen, sondern in
einem muffigen Gefängnisstaat gelandet war, der das Vertrauen seiner
Bürger längst verspielt hatte.
Was hätte helfen können? Eine politisch-moralische Selbstbesinnung.
Die Geborgenheit einer Beziehung, eine Familie. Eine neue künstlerische
Aufgabe. Dean Reed begann mit den Vorbereitungen zu einem großen Film
über das Massaker am Wounded Knee, der unter dem Titel Blutiges Herz in
Co-Produktion zwischen der DDR und der Sowjetunion entstehen sollte.
Nicht bloß organisatorische Schwierigkeiten machten ihm zu schaffen.
Sondern auch die wachsende Erkenntnis, gerade seine allerletzte Chance
zu haben.
Dean Reed starb, weil er nicht mehr leben konnte. Er starb am
Beziehungsschmerz, der in einem Künstler-Schmerz steckte, und dieser
Künstler-Schmerz steckte in einem Schmerz der politisch-moralischen
Identität. Vielleicht war es auch umgekehrt.
Cowboys sind einsam, weil ihnen die Welt nicht gehört, für die sie
reiten. In keinem Land der Welt. Vielleicht war Dean Reeds Tod ein
idiotisches Missverständnis; vielleicht starb der einsame Cowboy des
Sozialismus aber auch für unsere Sünden. Für uns, die wir uns mit
Verhältnissen arrangieren und noch klug dabei scheinen wollen. Für uns,
die wir sesshaft sind in unbewohnbarem Land.
Autor: Georg Seeßlen
Text: veröffentlicht im filmspiegel 07/ 2007 |
Der einsame Cowboy des Ostens
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Filmmuseum Potsdam
Medley Andreas Holm Dean Reed, Gojko Mitic 1978 video
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E-Encyclopedia of Dean Reed...Дин Рид в России:
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Medley Andreas Holm & Dean Reed & Gojko Mitic 1978
1. Andreas Holm - Sunny, ein Tag begann
Ob sie es wohl weiss,
wenn sie an uns vorübergeht,
dass ein neuer Glanz
in ihren Augen sie verrät?
Da ist keiner der fragt,
der Wind vielleicht, dem sie's sagt.
Und sie ist so verwirrt wie nie,
so jung ist sie.
Sunny, ein Tag begann
in deinem Leben,
was man nur ahnen kann,
wird er dir geben.
Du wirst eine Frau sein
Und es irgendwann verstehn,
jede Sehnsucht ist bang und schön.
Sunny, ein Tag begann
in deinem Leben,
was man nur ahnen kann,
wird er dir geben.
Du wirst eine Frau sein
Und es irgendwann verstehn,
jede Sehnsucht ist bang und schön.
2. Dean Reed - Cindy
Now you're grown up with a girl of your own
Don't forget what you've got try to give a good home
To Cindy
Play her a song as your daddy would do
To make her happy and strong whenever she's blue
Your Cindy
You can't stop her getting older
Watch her growing to your shoulder
Dreaming of your sunny days with
Cindy
But you feel with understanding
Sunny days might soon be ending
When rock 'n' roll would break into her life
Rock 'n' roll will change his baby
To a little lovely lady
Someone else will come and call her
'Cindy'
Rock 'n' roll will see her dancing
Waking up and start romancing
'Till the day when she will go away
Rock 'n' roll will change his baby
To a lovely little lady
Someone else will come and call her
'Cindy'
3. Dein letzter Brief
So wie ein baumloses Blatt im Wind
treib ich, seit dem ich nicht bei dir bin.
Las den Brief hundertmal und mehr,
meine Träume sind nicht mehr.
Dein letzter Brief,
trag ihn immer noch bei mir,
denn jedes Wort von dir,
es wiegt so schwer auf dem rosa Papier.
Und kommst du wieder vielleicht irgendwann,
dann bin ich hier.
Und kommst du wieder vielleicht irgendwann,
dann bin ich hier.
4. Gojko Mitic - Löscht das Feuer
Löscht das Feuer, die Sonne weckt die Pferde,
trinkt noch, trinkt, wir ziehn durch trockne Erde.
Der Tag wird heiss, der Weg ist weit, 98 Meilen.
Weit voraus wird unser Weg sich teilen.
Eine Woche, Mann, oh Mann,
da fängt jeder Morgen an,
wie die Nacht, die nicht mehr hilft,
auch wenn Mond und Sterne sind,
unsre Worte werden schwer,
unsre Arme sind so leer,
Sand brennt uns die Augen blind.
Wo heut Nacht das Feuer war,
wächst von neuem grünes Haar,
und schon morgen wird verwehn,
unsren Schritt, kaum, dass wir gehn,
wo wir sangen, singt der Wind,
wenn wir forgegangen sind,
wie der Fluss, der weiterzieht,
wie der Vogel, der uns flieht. |
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Abschiedsbrief in «Bild»: Dean Reed starb durch Selbstmord
19.07.2004 20:07
Berlin - Der amerikanische Sänger und Schauspieler Dean Reed hat
sich nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung (Dienstag) vor 18 Jahren in
der DDR das Leben genommen. Die Zeitung veröffentlicht den bisher unter
Verschluss gehaltenen Abschiedsbrief.
Diesen hatten DDR-Volkspolizisten am 13. Juni 1986 in Reeds
Pkw am Zeuthener See bei Berlin gefunden und sichergestellt. Offiziell
hieß es damals in der DDR, Reed sei bei einem Unglücksfall ums Leben
gekommen. Der Hollywood-Schauspieler Tom Hanks plant einen Film über den
Sänger. Dazu hatte er sich vor einiger Zeit auch mit dem früheren
Staats- und Parteichef Egon Krenz getroffen.
Der 1938 in
Denver im US-Staat Colorado geborene «singende Cowboy», der 1972 in die
DDR übergesiedelt war und dort als Sänger und Filmschauspieler populär
wurde, nennt auf 15 Seiten detailliert seine persönlichen Gründe für den
Freitod. «Mein Tod hat nichts mit Politik zu tun.» Reed litt an
Depressionen und hatte bereits Selbstmordversuche unternommen.
Der
Abschiedsbrief an seinen «Freund und Genossen» Eberhard Fensch, der von
1968 bis 1989 im SED-Zentralkomitee für Rundfunk und Fernsehen
zuständig war, sei jetzt in «einem Berliner Archiv» aufgetaucht, heißt
es in dem Zeitungsbericht. Das Dokument sei dem Blatt als Kopie
zugespielt worden.
Darin erhebt Reed laut «Bild»-Zeitung
schwere Vorwürfe gegen seine Ehefrau, die ihn immer wieder als
schlechten amerikanischen Showman diskriminiert habe. Sie habe ihn als
Feigling beschimpft, der nicht den Mut habe, sich umzubringen. In dem
Abschiedsbrief, in dem Reed auch Grüße an SED-Chef Erich Honecker
ausrichten lässt, schreibt der Sänger in gebrochenem Deutsch: «Ich bin
nicht mit alles einverstanden, aber Sozialismus ist noch nicht
erwachsen. Es ist die einzigste Lösung für die Hauptprobleme für die
Menschheit der Welt.» Die DDR sei für ihn für kurze Zeit eine zweite
Heimat gewesen.
(Der Bericht lag dpa im Wortlaut vor) dpa mo
yybb bj Musik/Film/ (Medien-Info) Abschiedsbrief in «Bild»: Dean Reed
starb durch Selbstmord =
Berlin - Der amerikanische Sänger
und Schauspieler Dean Reed hat sich nach einem Bericht der
«Bild»-Zeitung (Dienstag) vor 18 Jahren in der DDR das Leben genommen.
Die Zeitung veröffentlicht den bisher unter Verschluss gehaltenen
Abschiedsbrief, den DDR- Volkspolizisten am 13. Juni 1986 in Reeds Pkw
am Zeuthener See bei Berlin gefunden und sichergestellt hatten.
Offiziell hieß es damals in der DDR, Reed sei bei einem Unglücksfall ums
Leben gekommen. Der Hollywood-Schauspieler Tom Hanks plant einen Film
über den Sänger. Dazu hatte er sich vor einiger Zeit auch mit dem
früheren Staats- und Parteichef Egon Krenz getroffen.
Der
1938 in Denver im US-Staat Colorado geborene «singende Cowboy», der 1972
in die DDR übergesiedelt war und dort als Sänger und Filmschauspieler
populär wurde, nennt auf 15 Seiten detailliert seine persönlichen Gründe
für den Freitod. «Mein Tod hat nichts mit Politik zu tun.» Reed litt an
Depressionen und hatte bereits Selbstmordversuche unternommen.
Der
Abschiedsbrief an seinen «Freund und Genossen» Eberhard Fensch, der von
1968 bis 1989 im SED-Zentralkomitee für Rundfunk und Fernsehen
zuständig war, sei jetzt in «einem Berliner Archiv» aufgetaucht, heißt
es in dem Zeitungsbericht. Das Dokument sei dem Blatt als Kopie
zugespielt worden.
Darin erhebt Reed laut «Bild»-Zeitung
schwere Vorwürfe gegen seine Ehefrau, die ihn immer wieder als
schlechten amerikanischen Showman diskriminiert habe. Sie habe ihn als
Feigling beschimpft, der nicht den Mut habe, sich umzubringen. In dem
Abschiedsbrief, in dem Reed auch Grüße an SED-Chef Erich Honecker
ausrichten lässt, schreibt der Sänger in gebrochenem Deutsch: «Ich bin
nicht mit alles einverstanden, aber Sozialismus ist noch nicht
erwachsen. Es ist die einzigste Lösung für die Hauptprobleme für die
Menschheit der Welt.» Die DDR sei für ihn für kurze Zeit eine zweite
Heimat gewesen.
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ohne Onlinemedien
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E-Encyclopedia of Dean Reed...Дин Рид в России:
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Aus dem Leben eines Taugenichts
Filmabend im Filmmuseum zum 70. Geburtstag von Dean Reed am 22. September |
Fu"nf Filme drehte die DEFA mit Dean Reed, einen davon gibt es am
Montag, 22. September, im Filmmuseum Potsdam zu sehen. Anla"sslich
seines 70. Geburtstages zeigt das Filmmuseum "Aus dem Leben eines
Taugenichts" (DDR, 1973).
In der Rolle des spa"tromantischen Mu"?igga"ngers durchwandert der
amerikanische Schauspieler und Protestsa"nger die Lande, unbeku"mmert,
ohne Geld, nur mit einer Geige ausgeru"stet. Amouro"sen Abenteuern
zugeneigt, verdingt er sich hier als Schlossga"rtner, dort als
Zolleintreiber und reist schlie?lich nach Italien, um sich einer
Ra"uberbande anzuschlie?en - vor allem aber um endgu"ltig die gro?e
Liebe zu finden. Nach der Auffu"hrung kann mit Mitgliedern des Filmstabs
diskutiert werden. Die Moderation u"bernimmt Uwe Fleischer.
Zuvor gibt es den autobiografischen Film "Forever Young" zu sehen, der
in Kooperation mit der DEFA-Stiftung und ICESTORM Entertainment
entstand. Der 47-ja"hrige Dean Reed ertrank in der Nacht des 13. Juni
1986 im Zeuthener See.
Dean-Read-Abend im Filmmuseum Potsdam
Montag, 22. September, ab 20 Uhr
Programm:
Forever Young / Zum 70. Geburtstag von Dean Reed
Aus dem Leben eines Taugenichts R: Celino Bleiwei?, D: Dean Reed, Hannelore Elsner, Anna Dziadyk, DDR 1973, 96'
Vorfilm: Das ist typisch Er Bonusbeitrag zur DVD mit der Journalistin Ingeborg Stieler von Sascha Ku"hn und Uwe Fleischer, 20'
In Anwesenheit von Mitgliedern des Filmstabs
Moderation: Uwe Fleischer
Tom Hanks dreht Reed-Film
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Berlin – Hollywood-Superstar Tom Hanks beginnt einem Bericht
zufolge mit den Dreharbeiten für seinen lang erwarteten Kinofilm über
den 1986 gestorbenen Sänger Dean Reed. Wie die Berliner „B.Z.“ in ihrer
Silvesterausgabe schrieb, soll schon in diesem Monat in der Hauptstadt
die erste Klappe für „Comrad Rockstar“ fallen.
Hanks hatte bereits vor langer Zeit die Rechte an der Geschichte des
„Roten Elvis“ von dessen Witwe Renate Blume erworben. Hanks will das
Leben seines tragisch geendeten Landsmannes mit sich selbst in der
Hauptrolle ins Kino bringen.
Reed wurde 1938 in Denver/Colorado geboren und zog 1972 aus
politischer Überzeugung in die DDR, wo er von den Machthabern mit
offenen Armen empfangen und mit allen Privilegien ausgestattet wurde. Am
17. Juni 1986 wurde er aus dem Zeuthener See in Brandenburg geborgen.
Offiziell galt ein Unfall als Todesursache. Doch der lange Zeit liebste
Amerikaner des SED-Regimes hatte Selbstmord begangen.
Bis zu seinem Tod spielte Reed in 20 Filmen mit, produzierte 13
Musikplatten und gab Konzerte in 32 Ländern, vorwiegend in denjenigen
des kommunistischen Machtbereiches jener Zeit. (AP)
Dean Reed, Aus meinem Leben
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E-Encyclopedia of Dean Reed...Дин Рид в России:
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by Dean Reed
category
Biographies & Memoirs
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Journal entry 1 by
kaykasimir
from Halle, Sachsen-Anhalt Germany
on Friday, April 30, 2010
Hafe Fun

Journal entry 2 by
kaykasimir
from Halle, Sachsen-Anhalt Germany
on Friday, April 30, 2010
Released about 2 wks ago (4/30/2010 10:00:00 AM BX time) at Spielehaus, Franckesche Stiftungen in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt Germany
WILD RELEASE NOTES:
Zu finden in der Freiluftbibliothek am Spielehaus
Journal entry 3 by
AnonymousFinder
from n/a, n/a n/a
on Thursday, May 13, 2010
tbr:-)
CAUGHT IN HALLE/SAALE SACHSEN-ANHALT GERMANY
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