Всіляке 6

  1. Рид ДинШчигел Я.
        Лайла [Звукозапись] / Д.Рид ; исполн.Т.Джонс. Я влюблена / Я.Шчигел ; исполн.В.Дроецка - Тб. : Мелодия, Б.г. - 1грп.(14мин) : 33об/мин,моно ; 17,5см - - Исполн.на англ.,польск.,фр. и японс. яз. -

    UDC:  784.75
    Z 369/1
  1. Рид Дин
    Дин Рид [Звукозапись] / исполн.Д.Рид,вокал сопровожд.орк.театра эстрады под упр.О.Шиманского - М. : Мелодия, Б.г. - 1грп. : 33об/мин ; 30см -
    : 1.Мы-революционеры/Д.Рид;авт.сл.О.Гелдреса; 2.То что я видел/Д.рид.; 3.Пусть всегда будет солнце/А.Островский;авт.сл.Л.Ошанин; 4.Гуантамера/Хозе Марти; 4.Мы победим/П.Сигер; 5.Мы идем и поем/Бартоди,Энрико,Вандре; 6.Аллилуйя:нар.мелодия;авт.сл.Д.Рид и др.

    UDC:  784.79
    Z 4009/3; FZ 4010/3
  1. Рид Дин
    Дин Рид [Звукозапись] : Моя песня для тебя / исполн.Д.Рид,вокал - М. : Мелодия, Б.г. - 1грп. : 33об/мин ; 30см -
    : 1.Эй,билади/Д.Рид; 2.Синди/П.Ребер;авт.сл.Р.Цуковский; 3.Сумасшедшее оружие/Р.Муни;авт.сл.Ч.Силз; 4.Достоинства/К.Свобода;авт.сл.Д.Рид; 5.Желаю тебе всего хорошего/П.Хапкп;авт.сл.Д.Рид; 6.Этот поезд/обраб.П.Попелки;авт.сл.Д.Рид

    UDC:  784.79/1
    Z 9835/3; FZ 9836/3
  1. Рид Дин
    Поет Дин Рид [Звукозапись] / аккомп.орк. - М. : Мелодия, Б.г. - 1грп. : 33об/мин ; 30см -
    : 1.Наш летный романс; Руки моей любимой/муз.и сл.Д.Рида; 2.Свободная мелодия/ав.неизв; 3.Стрелок/Гофман; 4.Не задавай вопросов/Пагано; 4.Аннабель/Девис;авт.сл.Мор; 5.Счастливое старое солнце/:америк.нар.песня; 6.Ножницы/Бэркон;авт.сл.Келлер и др.

    UDC:  784.79
    Z 3776/3; FZ 3777/3
  1. Рид Дин
    Поет Дин Рид [Звукозапись] / аккомп.орк. - М. : Мелодия, Б.г. - 1грп. : 33об/мин ; 17,5см - - Исполн.на англ.яз. -
    : 1.Поиск/муз. и сл.Д.Рида; 2.Я целовал королеву/Б.Деворзон; 3.Донна,донна/Д.Мур; 4.Я буду с тобой/Бергес

    UDC:  784.79
    Z 615/1; FZ 616/1
  2.  
  3.  

    Грузия помнит Дина

     



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    Vom Schulchor in die Rockband, und dann Schlager von Arndt Bause: Die ostdeutsche Musikerin Gerda Gabriel hat viel erlebt. Und sogar einen Heiratsantrag des heißbegehrten Film- und Schlagerstars Dean Reed aus den USA bekommen!
    Die Entertainerin ist eine echte Powerfrau - privat wie beruflich. Wer sie auf der Bühne erlebt, kann sich Gerda Gabriel schwer als brave Chemielehrerin vorstellen. Denn das wollte sie mal werden. Die 53-Jährige muss selbst lachen, wenn sie daran denkt. Ihre Welt ist die Musik, und da ist sie sehr vielseitig. Sie unterhält ihr Publikum mit Schlager- und Stimmungsmusik, Rock- und Jazzmusik oder als Susi Sause mit ihrem Kinderprogramm.
    Karriere
    Seit der 3. Klasse macht die Thüringerin Musik. „Ich sang im Schulchor, war mit 16 Frontfrau einer Rockband und wurde dann im Magdeburger Studentenklub entdeckt“, erzählt sie. So gab sie die Chemie nach einem Jahr auf, studierte in Weimar Musik. In den 80er-Jahren stürmte sie die Hitparaden mit den Titeln »Wieder und wieder« und »Wer ist schon gern allein« von Arndt Bause. Jürgen Karney holte sie in die Fernsehsendung »bong«, Chris Wallasch ins »Schlagerstudio«.

    Heiratsantrag
    Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr die Fernsehshow »Der Mann aus Colorado« mit Dean Reed 1979. „Er hat mich in seine Show eingeladen, wollte mich heiraten, nach seiner Scheidung von seiner Frau Wiebke“, erinnert sie sich. Aber sie war gerade frisch verliebt in ihren Mann Herbert. „Wäre ich frei gewesen, hätte ich vielleicht ja gesagt. Er war ein begehrenswerter Mann. Sein Tod riss ein Loch in mein Herz“, gibt sie zu. Sie blieb mit Dean befreundet.

    Fit für den Job
    Inzwischen lebt Gerda Gabriel allein. Nach der Wende eroberte sie sich mit Liedern über ihre thüringische Heimat ihren Platz im Musikgeschäft. „Meine Eltern wurden nach dem Krieg aus dem Sudetenland vertrieben. Ich weiß, wie wichtig die Heimat für viele Menschen ist.“ Ihre Lieder gehören fest zum Musikprogramm des deutsch-kanadischen Senders »Radioherz« in Toronto. Seit 2003 tritt sie auch immer wieder in Chicago auf. „Für solche Touren muss ich fit sein“, sagt die Sängerin. Sie stellte ihre Ernährung um, verlor auf diese Weise sechs Kilo. „Jetzt habe ich viel mehr Energie“, freut sie sich. Auf Trab hält sie auch ihr großer Garten. Pflanzen, Fischteich, Gewürzspirale brauchen intensive Pflege. Doch die 53-Jährige hat einen grünen Daumen. Bei ihr wächst und gedeiht alles prächtig.

    Abgeblitzt: Die Frau, die Dean Reed einen Korb gab

    Abgeblitzt: Die Frau, die Dean Reed einen Korb gab

     


    Berlin-Krimi für Hollywood


    Berlin-Krimi für Hollywood


    E-Encyclopedia of Dean Reed...Дин Рид в России:


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    Tom Hanks verfilmt das Leben Dean Reeds, der 1986 in der DDR starb von Barbara Jänichen Als Künstlerin hat sie das Film-Mekka Hollywood nie sonderlich gereizt. Die Zusammenarbeit mit Superstar Tom Hanks hingegen schätzt Schauspielerin Renate Blume jetzt umso mehr: Die 60-jährige Berlinerin hat kürzlich einen Vertrag bei der Filmfirma Dreamworks unterschrieben. Es geht um die Verfilmung des Lebens von Dean Reed, mit dem Blume fünf Jahre (1981 bis zu Reeds Tod 1986) verheiratet war.

    Der amerikanische Sänger und Dokumentarfilmer war im Alter von 47 Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen - seine Leiche trieb im Zeuthener See. Sein Auto stand am Ufer.
    Renate Blume, die weder etwas über die Höhe des Honorars, noch den näheren Inhalt des Vertrages mitteilen darf, sagte WELT am SONNTAG: "Auch mein Sohn Alexander hat einen Vertrag unterschrieben. Wir stellen beide Tom Hanks exklusiv unser Wissen zur Verfügung. Dreamworks lässt jetzt ein Drehbuch schreiben. Es wird ein Film über einen ungewöhnlichen Amerikaner."
    Bereits am 23. Januar 2003 war Hanks, der die Hauptrolle spielen soll, in Berlin und traf sich mit Reeds Witwe. Auch am Zeuthener See, wo Renate Blume heute noch ein Haus hat. Insbesondere von der legeren Art des Oscar-Preisträgers war Blume überrascht. "Er war total locker, ein sympathischer Typ", sagt sie.
    Dean Reeds Biografie - eine außerordentliche Story für Hollywood. Der Amerikaner war 1971 auf Einladung eines Dokumentarfilmfestivals nach Leipzig gekommen, um einen Film über Chile zu präsentieren, den er mitproduziert hatte. Dort traf er zufällig auf eine deutsche Lehrerin, die sich für das Festival interessierte und seinen Film ansah - seine zweite Frau Wiebke Reed.
    Ihretwegen blieb der Amerikaner in der DDR. "Es funkte sofort", erinnert sich Wiebke Reed. 1973 heirateten beide. 1976 wurde ihre Tochter Natascha geboren. Auch beruflich hatte Reed viel Glück. 1972 drehte er den Film "Aus dem Leben eines Taugenichts". Zwei Jahre später dann den Defa-Film "Kit & Co" mit Top-Besetzung: Manfred Krug, Rolf Hoppe, Armin Mueller-Stahl - und Renate Blume. Reed und die dunkelhaarige Berlinerin spielen ein Liebespaar.
    Blume: "Ich fand ihn sofort sympathisch, aber die Liebe kam erst viel später, Ende der 70er-Jahre." Am 22. September 1981 heirateten beide. Knapp vier Jahre später dann der rätselhafte Tod, den Blume bis heute nicht verwunden hat. "Eine Narbe bleibt für immer", sagt sie. Offizielle DDR-Stellen sprachen damals von einem tragischen Unfall. Die andere Version: Die Stasi habe Reed umgebracht - womöglich weil der US-Star vom Sozialismus die Nase voll hatte und zurück in seine Heimat gehen wollte. Die genauen Umstände sind bis heute obskur - Blume jedenfalls schweigt zum Thema.
    Wer nicht schweigt, ist Wiebke Reed, heute Künstler-Agentin in Berlin. Die 62-Jährige betreut Jungstars wie Matthias Schweighöfer und Stefanie Stappenbeck. Auch sie hat Tom Hanks bei der Berlinale im Februar dieses Jahres persönlich getroffen. "Aber ich bin nicht mit drin in dem Projekt", sagt sie. Aus Zeitmangel. Und weil sie nicht glaubt, dass "der Film so wird, wie das Leben und vor allem das Ende Dean Reeds wirklich gewesen ist". Ihre Sicht der Dinge ist glasklar - und so gar nicht mysteriös. "Es war Selbstmord. In seinem Auto lag ein 15 Seiten langer Abschiedsbrief. Den hat Kommissar Thomas Sindermann, Leiter der Mordkommission und Sohn von Horst Sindermann, des letzten DDR-Volkskammerpräsidenten, gefunden. Der Brief wurde aber nie öffentlich gemacht." Vielmehr wurde der tragische Tod des Defa-Filmstars von der Stasi als Unfall dargestellt. Doch Gerichtsmediziner wussten es besser. Sie fanden in Reeds Leichnam Spuren eines starken Beruhigungsmittels - Selbstmord!
    So jedenfalls wird es in dem Buch "Zeitzeuge: Tod. Spektakuläre Fälle der Berliner Gerichtsmedizin" beschrieben. Einer der drei Autoren ist Gunther Geserick, langjähriger Leiter der Gerichtsmedizin an der Charité.
    Wiebke Reed, die auch noch nach der Scheidung einen guten Kontakt zu Dean Reed hatte, behauptet: "Schon zwei Tage vor seinem Tod unternahm er in seinem Haus am Zeuthener See einen Selbstmordversuch."
    Deshalb hegt sie auch eigene Pläne. "Es wird einen zweiten Film über Dean Reed geben. Einen deutschen Dokumentarfilm, der jetzt in Berlin vorbereitet wird." In dieses Vorhaben sei auch Reeds erste Frau Patricia, die er 1964 in Mexiko geheiratet hatte, eingeweiht. Sie lebt in Los Angeles. Warum hat sich Reed das Leben genommen? Wiebke Reed sagt nachdenklich: "Eigentlich hätte er glücklich sein müssen. Er war aber unglücklich. Nur nach außen hin war er ein Sunnyboy." Wie Renate Blume darüber denkt, das wird sie jetzt vermutlich nur noch Tom Hanks verraten.




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    Dean Reed oder Die seltsamen Abenteuer eines Yankee in den Ländern der Bolschewiki
    Der erste Defa-Film des amerikanischen Schauspielers und Sängers Dean Reed war Aus dem Leben eines Taugenichts. Ein etwas seltsamer Film, in dem Reed davon sang, dass die Gedanken frei seien, und in dem er ein ewig suchender und ewig träumender Kindmann war. Ihn selber hat, wie er später gesagt hat, überrascht, dass der Film kein Erfolg wurde, weder bei der Kritik noch beim Publikum. Obwohl es ein autobiographischer Film war: Dean Reed empfand sich als den Taugenichts. Als einen, der die Musik der Freude, die Freiheit und die Liebe sucht, in die Welt hinauszieht und nie in ihr zuhause wird, wie die guten Bürger es sind. Und Dean Reed war der Taugenichts, sehnsüchtig und naiv, bis zu seinem Tod. Wenigstens wäre er es gern gewesen.
    Am 17. Juni 1986 wurde im Zeuthener See am Rand von Berlin die Leiche des Sängers, Schauspielers und politischen Kämpfers Dean Reed gefunden. Das Fernsehen der DDR sprach von einem tragischen Unfall, Freunde des Stars wussten von seinen Depressionen, von seinen Eheproblemen und seiner beruflichen Krise. Sie hielten einen Selbstmord für wahrscheinlich.
    Das Leben des Dean Cyril Reed, geboren am 22. September 1938 auf einer Hühnerfarm in Colorado, lässt für Spekulationen und Phantasien weiten Raum. Er ist ein Wanderer zwischen den Welten gewesen, auch persönlich voller Widersprüche, einer, der herausging aus Amerika, dessen politisches System, die soziale Ungerechtigkeit im Inneren und die militärische Aggression nach außen er nicht mittragen wollte, und einer, der das Amerikanische nie aus sich selber herausbrachte, ein Kämpfer, der sich nie scheute, auch persönliche Gefahr auf sich zu nehmen, und zugleich ein Mensch voll Sehnsucht nach Harmonie und Geborgenheit, ein romantischer “Taugenichts”, wie alle anständigen jungen Menschen, aber einer, der aus dieser Rolle nicht mehr herausfand.
    Der junge Dean Reed wurde ein Cowboy. Nach der High School arbeitete er auf einer Touristenranch in der Nähe von Denver. Er zeigte seine Reit-Kunststücke und Lasso-Tricks und unterhielt am Abend die Gäste mit Westernballaden zur Gitarre. Da war er in seinem Element, so liebte ihn jeder und vor allem jede. Daneben trat er als “Denver Kid” in Clubs und bei lokalen Radiostationen auf. Da war die Konkurrenz schon härter. Dean Reeds Aura war sympathisch, regional und familiär. Zum echten Star fehlte ihm das Überlebensgroße, vielleicht auch das innere Drama. Er hörte sich an wie Elvis Presley. Aber er war nicht gefährlich.
    Dean Reed war entschlossen, Karriere zu machen, er machte Glücksmusik, Taugenichts-Musik. 1958 führte ihn der Weg nach Hollywood; kleine Rollen beim Film und einige Singles bei Capitol Records. Aber dann wurde, ziemlich überraschend, Reeds eigene Komposition Our Summer Romance 1960 ein großer Hit in Südamerika. Vielleicht war es der Song, der alle Sehnsüchte unterdrückter Menschen nach einem sorgenfreien und oberflächlichen Leben zusammenfasste.
    Dean Reed folgte seinem Publikum, er war nicht der einzige, der den südamerikanischen Pop-Markt als Ausweg und Offenheit entdeckte; wie der Taugenichts zog er nach Süden, auf den Spuren der Liebe, nicht zuletzt. Und tatsächlich wurde Reed in Chile von begeisterten Fans empfangen, wahrscheinlich, weil er genau so aussah, wie man sich einen glücklichen und unschuldigen Yankee vorstellte. Seine Tournee durch den ganzen Kontinent wurde ein phänomenaler Erfolg. Zusammen mit seiner ersten Frau lebte er in Argentinien, Chile und Mexiko, trat in seichten Musikkomödien auf, hatte eine eigene Fernsehshow und spielte in meist ausverkauften Konzerthallen. Das war gängig damals, dass die US-Traumfabrik ihren Überschuss exportierte, in Europa, in Mexiko und sogar in Hongkong arbeiteten damals die Stars aus der zweiten Reihe, deren Talent oder Aura für die ganz große Karriere in der Heimat nicht reichte.
    Aber nun, zu Beginn der sechziger Jahre, begann auch die politische Wandlung des Dean Reed. Er sah, was die Mischung aus Arroganz und Profitgier der USA mit den Menschen im Süden des Kontinents anstellte, er sah Gewalt und Korruption und den Hunger nach Freiheit. Hätte er anders ausgesehen, hätte er in einer anderen Stimmlage oder in einem anderen Genre gesungen, als klassischer “Intellektueller” zum Beispiel, die Wirkung wäre bei weitem nicht so nachhaltig gewesen. Aber Dean Reed war aus dem Herzen der USA gekommen, kein urbaner Protestler sondern ein Cowboy vom Land, der unschuldige, rebellische Sohn des biblisch-kapitalistischen John Wayne.
    “Wir glauben in Amerika, die ganze Welt liebt uns”, erklärte Reed später in einem Interview. “Und dann plötzlich fährt man nach Südamerika, wo man in jedem Land ´Yankee, go home´ sieht, und man sagt zuerst einmal: warum?” Was Dean Reed verstanden hatte, das übersetzte er in einfache Worte und Gesten. Ein Marxismus des Herzens, vielleicht. Dem naiven, aufrechten Sänger konnte gelingen, was seinen politischen Freunden nicht gelingen konnte. Sein großer Auftritt kam bei der Weltfriedenskonferenz in Helsinki des Jahres 1965. Als es Dean Reed gelang, allen Streit und alles Misstrauen unter den Teilnehmern zu überwinden, und als er sie dazu brachte, sich an den Händen zu fassen und mit ihm We shall overcome zu singen, da war zugleich eine Bewegung und eine ihrer “Ikonen” geboren.
    Genau das war die Mischung, die Dean Reeds Aura bestimmte: das aufrichtige Engagement, die jugendliche Naivität, die instinktive Showmanship, die Freude an der Gemeinschaft – und ein bisschen auch narzisstischer Rausch in der Begeisterung, die ihm entgegenschlug. Begeisterung war es, die Dean Reed bei seinen Tourneen durch die UdSSR und die sozialistischen Staaten begleitete. Pop aus dem Westen, Rock´n´Roll und Western, Glamour und dieser unschuldige Sex Appeal, der den Schauspielern im sozialistischen Realismus nicht zugestanden wurde, und zugleich die richtige politische Botschaft, so einfach, so sinnlich formuliert, dass kein Mensch an Ideologie oder gar Propaganda dachte.
    Von nun an gab es Dean Reed zweimal. Den politischen Sänger und Aktivisten, Freund von Victor Jara, Salvador Allende und anderen Vertretern der südamerikanischen Befreiungsbewegung. Den unermüdlichen Kritiker der US-amerikanischen Politik und Cantor der internationalen Solidarität. Und den Pop-Star aus der zweiten Reihe, der in kuriosen Teenager- und Strandkomödien aus Mexiko und Argentinien auftrat, Platten auf kurzlebigen Labels veröffentlichte und schließlich als typischer Import-Yankee in italienischen Serienfilmen auftrat. Marke: blond, naiv und Siegerlächeln. Titel: Sein Colt fegte alle zur Hölle, Blonde Köder für den Mörder, Der wilde Korsar der Karibik oder Adio Sabata.
    Dass beides nicht zusammengehen wollte, die bescheidene aber doch erfreulich stetig verlaufende Pop-Karriere und das politische Engagement, das war für Dean Reed schwer zu ertragen. Die gespaltene Seele des für die Freiheit singenden Cowboys sehnte sich so sehr nach Vereinigung, der weltreisende Taugenichts sehnte sich so sehr nach Heimat, dass er jede Möglichkeit ergreifen würde, beides zu verbinden, auch um den Preis, sich für offizielle Propaganda benutzen zu lassen. Nicht das Geld ist es und nicht die Macht, was dem einsamen Cowboy zum Verhängnis wird, sondern die trügerische Geborgenheit der sesshaften Bürger, die einfachen Rituale ihrer Sonntage und die gütige Wärme ihrer Frauen.
    Während die Situation in Südamerika für ihn zunehmend prekär wurde, Verhaftungen, Einreiseverbote, Ausweisungen und Verfolgung, orientierte sich Reed nach Osteuropa. 1971 lernte er auf der Leipziger Dokumentarfilmwoche seine spätere zweite Frau kennen und beschloss, in der DDR zu bleiben.
    Dean Reed und die Frauen, da brach der innere Widerspruch am deutlichsten auf. Einerseits sehnte er sich nach Geborgenheit und Familie, andrerseits aber hatte er stets noch Schwierigkeiten mit Bindungen und Verantwortung, der Taugenichts, der immer zugleich verliebt und auf der Flucht vor der Liebe war. Vor allem Kinder scheinen Dean Reed zu schaffen gemacht haben, vielleicht weil er selber so etwas wie ein ewiges Kind sein wollte. Ein Cowboy hat keine Kinder, auch ein sozialistischer Cowboy nicht.
    Man kann Dean Reeds letzten großen Erfolgsfilm, Sing, Cowboy, Sing als eine bizarre Mischung aus musikalischer Komödie und Western genießen, tiefer drinnen ist es freilich auch eine magische Biographie, die Geschichte vom Cowboy und dem Kind. Er möchte ihm entfliehen, und er muss doch Verantwortung übernehmen; er möchte Nestwärme spüren und doch noch unterwegs sein, er möchte geliebt werden, und doch nicht eingezäunt. Im Kino geht diese Geschichte gut aus. In Dean Reeds Leben tat sie´s nicht.
    Vermutlich war es die äußere Tragik von Dean Reeds Leben, dass er zugleich Pop-Star, Freiheitskämpfer und Mustersohn der guten Väter sein wollte. Und die innere Tragik war es vielleicht, dass er die Anmut der Mädchen liebte und die Kraft der Mütter fürchtete. Für einen Cowboy gibt es keinen Unterschied zwischen dem Privaten und dem Historischen. Der Cowboy reitet und reitet, bis irgendwas passiert, dass er nicht mehr reiten kann. Das ist sein Leben, und das ist die Geschichte der Freiheit und ihres Endes. Oder anders gesagt: Es ist ein ewiger Widerspruch zwischen der Freiheit der Völker und der Freiheit der Individuen; es ist ein ewiger Widerspruch zwischen dem, für was man frei ist, und dem, von was man frei ist. Der Cowboy löst den Widerspruch nur, indem er unterwegs bleibt, der Einzelne ohne ein Eigentum.
    Blutsbrüder aus dem Jahr 1975 war einer der populärsten DEFA-Indianerfilme: Reed spielte den Offizier, der in den Indianerkriegen die Seiten wechselt, um für die geknechtete rote Nation einzutreten, und Gojko Mitic war der edle Krieger. Reed und Mitic, das waren die bewusstseinsmäßig schwer verbesserten Ost-Ausgaben von Winnetou und Old Shatterhand im BRD-Kino. Blutsbrüder blieb aber der einzige gemeinsame Film der beiden, obwohl, wie man so sagt, die “Chemie” durchaus stimmte.
    Und ein zweites “Traumpaar” entstand, als Reed die Schauspielerin Renate Blume heiratete. Soviel Glamour war nie – und überdeckte doch nicht das Grau. Das Grau einer Bilderkultur mit Grenzen, und das Grau von Beziehungsproblemen darin. Mit Kit und Co (1974), El Cantor (1977), und schließlich Sing, Cowboy, Sing (1981) kreiierte Dean Reed beinahe so etwas wie ein eigenes Genre im DDR-Kino. Immer auf der Suche, immer verfehlend: das Selbstverständliche.
    Es sind seltsame Filme geworden, Filme, die beides verfehlen müssen, die Leichtigkeit von Genrefilmen und die Klarheit politischer Botschaften. Es sind Filme, die sich selber nicht recht verstehen, Filme, deren Geschichten und Bilder sich abhanden kommen, es sind “Taugenichts”-Filme. Man kann sie mögen, gerade in ihrer Unreinheit und Unfertigkeit. Lachen kann man natürlich auch über sie. Über die Unbeholfenheit, mit der die kleinen Reitertricks in den Fluss der Handlung eingebaut sind, über das Überdeutliche; Eisenstein hat eine Zeit von einem Kino geträumt, das wie ein Zirkus funktioniert, und Dean-Reed-Filme, das sind gleichsam Filme aus dem Wanderzirkus Eisensteinchen, Rodeo-Shows mit politischen Ansagen; auch mit Alexander Kluge könnte man diese Filme lesen.
    1983 kehrte Dean Reed noch einmal nach Südamerika zurück, engagierte sich im Kampf gegen die Pinochet-Diktatur und wurde schließlich 1984 in Uruguay verhaftet. Zur gleichen Zeit befand sich sein Stern in der DDR im Sinken. Genau das, was der sozialistische Cowboy bislang mit seinem Lächeln übersprungen hatte, den Graben zwischen den jungen Helden und den alten grauen Herren des Sozialismus, wurde nun in seiner Person sichtbar. Reed verlor den Boden unter den Füßen. Die Sendung 60 Minutes machte ihn endgültig zur Unperson in den USA. Im Februar 1986 war Reed in seinem Haus in Schmöckwitz interviewt worden. Dem aggressiven Stil und den hartnäckigen Nachfragen dieser so anders als der behäbige DDR-Fernsehfunk funktionierenden Medien-Maschine war er nicht gewachsen. Dem Interviewer gelang es mühelos, sein Opfer in ein Geflecht von Verwirrung, Plattitüden und Widersprüchen zu verwickeln, und mit seiner Idee, für den Posten eines Senators von Colorado zu kandidieren, begann der Cowboy des Ostens mit der Selbstdemontage. Dean Reed wurde in den USA vorgeführt als eine Mischung von Verräter und Idiot.
    Ein Cowboy muss kämpfen, auch wenn ihn die Kraft dazu schon verlässt. Und selbst wenn er schon alles verloren hat, gilt es immer noch den größten Kampf auszutragen. Den Kampf um seine Würde.
    Das strahlende Lächeln des Dean Reed schien eingefroren. Man konnte ihm jetzt Zorn und Verzweiflung ansehen. Der Pop-Star, das war nun ein Sänger, der auf Betriebsfesten und Kombinat-Einweihungen auftrat. Und der Freiheitskämpfer, das war einer, der die Augen nicht mehr schließen konnte davor, dass er nicht im Paradies der Werktätigen, sondern in einem muffigen Gefängnisstaat gelandet war, der das Vertrauen seiner Bürger längst verspielt hatte.
    Was hätte helfen können? Eine politisch-moralische Selbstbesinnung. Die Geborgenheit einer Beziehung, eine Familie. Eine neue künstlerische Aufgabe. Dean Reed begann mit den Vorbereitungen zu einem großen Film über das Massaker am Wounded Knee, der unter dem Titel Blutiges Herz in Co-Produktion zwischen der DDR und der Sowjetunion entstehen sollte. Nicht bloß organisatorische Schwierigkeiten machten ihm zu schaffen. Sondern auch die wachsende Erkenntnis, gerade seine allerletzte Chance zu haben.
    Dean Reed starb, weil er nicht mehr leben konnte. Er starb am Beziehungsschmerz, der in einem Künstler-Schmerz steckte, und dieser Künstler-Schmerz steckte in einem Schmerz der politisch-moralischen Identität. Vielleicht war es auch umgekehrt.
    Cowboys sind einsam, weil ihnen die Welt nicht gehört, für die sie reiten. In keinem Land der Welt. Vielleicht war Dean Reeds Tod ein idiotisches Missverständnis; vielleicht starb der einsame Cowboy des Sozialismus aber auch für unsere Sünden. Für uns, die wir uns mit Verhältnissen arrangieren und noch klug dabei scheinen wollen. Für uns, die wir sesshaft sind in unbewohnbarem Land.
    Autor: Georg Seeßlen
    Text: veröffentlicht im filmspiegel 07/ 2007

    Der einsame Cowboy des Ostens

    Der einsame Cowboy des Ostens

    Filmmuseum Potsdam

    Filmmuseum Potsdam

     

    Medley Andreas Holm Dean Reed, Gojko Mitic 1978 video




    E-Encyclopedia of Dean Reed...Дин Рид в России:


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    Medley Andreas Holm & Dean Reed & Gojko Mitic 1978 1. Andreas Holm - Sunny, ein Tag begann Ob sie es wohl weiss, wenn sie an uns vorübergeht, dass ein neuer Glanz in ihren Augen sie verrät? Da ist keiner der fragt, der Wind vielleicht, dem sie's sagt. Und sie ist so verwirrt wie nie, so jung ist sie. Sunny, ein Tag begann in deinem Leben, was man nur ahnen kann, wird er dir geben. Du wirst eine Frau sein Und es irgendwann verstehn, jede Sehnsucht ist bang und schön. Sunny, ein Tag begann in deinem Leben, was man nur ahnen kann, wird er dir geben. Du wirst eine Frau sein Und es irgendwann verstehn, jede Sehnsucht ist bang und schön. 2. Dean Reed - Cindy Now you're grown up with a girl of your own Don't forget what you've got try to give a good home To Cindy Play her a song as your daddy would do To make her happy and strong whenever she's blue Your Cindy You can't stop her getting older Watch her growing to your shoulder Dreaming of your sunny days with Cindy But you feel with understanding Sunny days might soon be ending When rock 'n' roll would break into her life Rock 'n' roll will change his baby To a little lovely lady Someone else will come and call her 'Cindy' Rock 'n' roll will see her dancing Waking up and start romancing 'Till the day when she will go away Rock 'n' roll will change his baby To a lovely little lady Someone else will come and call her 'Cindy' 3. Dein letzter Brief So wie ein baumloses Blatt im Wind treib ich, seit dem ich nicht bei dir bin. Las den Brief hundertmal und mehr, meine Träume sind nicht mehr. Dein letzter Brief, trag ihn immer noch bei mir, denn jedes Wort von dir, es wiegt so schwer auf dem rosa Papier. Und kommst du wieder vielleicht irgendwann, dann bin ich hier. Und kommst du wieder vielleicht irgendwann, dann bin ich hier. 4. Gojko Mitic - Löscht das Feuer Löscht das Feuer, die Sonne weckt die Pferde, trinkt noch, trinkt, wir ziehn durch trockne Erde. Der Tag wird heiss, der Weg ist weit, 98 Meilen. Weit voraus wird unser Weg sich teilen. Eine Woche, Mann, oh Mann, da fängt jeder Morgen an, wie die Nacht, die nicht mehr hilft, auch wenn Mond und Sterne sind, unsre Worte werden schwer, unsre Arme sind so leer, Sand brennt uns die Augen blind. Wo heut Nacht das Feuer war, wächst von neuem grünes Haar, und schon morgen wird verwehn, unsren Schritt, kaum, dass wir gehn, wo wir sangen, singt der Wind, wenn wir forgegangen sind, wie der Fluss, der weiterzieht, wie der Vogel, der uns flieht.

    Medley Andreas Holm Dean Reed, Gojko Mitic 1978 video

    musiknews.de


    musiknews.de



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    Abschiedsbrief in «Bild»: Dean Reed starb durch Selbstmord


    19.07.2004 20:07
    Berlin - Der amerikanische Sänger und Schauspieler Dean Reed hat sich nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung (Dienstag) vor 18 Jahren in der DDR das Leben genommen. Die Zeitung veröffentlicht den bisher unter Verschluss gehaltenen Abschiedsbrief.

    Diesen hatten DDR-Volkspolizisten am 13. Juni 1986 in Reeds Pkw am Zeuthener See bei Berlin gefunden und sichergestellt. Offiziell hieß es damals in der DDR, Reed sei bei einem Unglücksfall ums Leben gekommen. Der Hollywood-Schauspieler Tom Hanks plant einen Film über den Sänger. Dazu hatte er sich vor einiger Zeit auch mit dem früheren Staats- und Parteichef Egon Krenz getroffen.
    Der 1938 in Denver im US-Staat Colorado geborene «singende Cowboy», der 1972 in die DDR übergesiedelt war und dort als Sänger und Filmschauspieler populär wurde, nennt auf 15 Seiten detailliert seine persönlichen Gründe für den Freitod. «Mein Tod hat nichts mit Politik zu tun.» Reed litt an Depressionen und hatte bereits Selbstmordversuche unternommen.
    Der Abschiedsbrief an seinen «Freund und Genossen» Eberhard Fensch, der von 1968 bis 1989 im SED-Zentralkomitee für Rundfunk und Fernsehen zuständig war, sei jetzt in «einem Berliner Archiv» aufgetaucht, heißt es in dem Zeitungsbericht. Das Dokument sei dem Blatt als Kopie zugespielt worden.
    Darin erhebt Reed laut «Bild»-Zeitung schwere Vorwürfe gegen seine Ehefrau, die ihn immer wieder als schlechten amerikanischen Showman diskriminiert habe. Sie habe ihn als Feigling beschimpft, der nicht den Mut habe, sich umzubringen. In dem Abschiedsbrief, in dem Reed auch Grüße an SED-Chef Erich Honecker ausrichten lässt, schreibt der Sänger in gebrochenem Deutsch: «Ich bin nicht mit alles einverstanden, aber Sozialismus ist noch nicht erwachsen. Es ist die einzigste Lösung für die Hauptprobleme für die Menschheit der Welt.» Die DDR sei für ihn für kurze Zeit eine zweite Heimat gewesen.
    (Der Bericht lag dpa im Wortlaut vor) dpa mo yybb bj Musik/Film/ (Medien-Info) Abschiedsbrief in «Bild»: Dean Reed starb durch Selbstmord =
    Berlin - Der amerikanische Sänger und Schauspieler Dean Reed hat sich nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung (Dienstag) vor 18 Jahren in der DDR das Leben genommen. Die Zeitung veröffentlicht den bisher unter Verschluss gehaltenen Abschiedsbrief, den DDR- Volkspolizisten am 13. Juni 1986 in Reeds Pkw am Zeuthener See bei Berlin gefunden und sichergestellt hatten. Offiziell hieß es damals in der DDR, Reed sei bei einem Unglücksfall ums Leben gekommen. Der Hollywood-Schauspieler Tom Hanks plant einen Film über den Sänger. Dazu hatte er sich vor einiger Zeit auch mit dem früheren Staats- und Parteichef Egon Krenz getroffen.
    Der 1938 in Denver im US-Staat Colorado geborene «singende Cowboy», der 1972 in die DDR übergesiedelt war und dort als Sänger und Filmschauspieler populär wurde, nennt auf 15 Seiten detailliert seine persönlichen Gründe für den Freitod. «Mein Tod hat nichts mit Politik zu tun.» Reed litt an Depressionen und hatte bereits Selbstmordversuche unternommen.
    Der Abschiedsbrief an seinen «Freund und Genossen» Eberhard Fensch, der von 1968 bis 1989 im SED-Zentralkomitee für Rundfunk und Fernsehen zuständig war, sei jetzt in «einem Berliner Archiv» aufgetaucht, heißt es in dem Zeitungsbericht. Das Dokument sei dem Blatt als Kopie zugespielt worden.
    Darin erhebt Reed laut «Bild»-Zeitung schwere Vorwürfe gegen seine Ehefrau, die ihn immer wieder als schlechten amerikanischen Showman diskriminiert habe. Sie habe ihn als Feigling beschimpft, der nicht den Mut habe, sich umzubringen. In dem Abschiedsbrief, in dem Reed auch Grüße an SED-Chef Erich Honecker ausrichten lässt, schreibt der Sänger in gebrochenem Deutsch: «Ich bin nicht mit alles einverstanden, aber Sozialismus ist noch nicht erwachsen. Es ist die einzigste Lösung für die Hauptprobleme für die Menschheit der Welt.» Die DDR sei für ihn für kurze Zeit eine zweite Heimat gewesen.

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    E-Encyclopedia of Dean Reed...Дин Рид в России:


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    Aus dem Leben eines Taugenichts
    Filmabend im Filmmuseum zum 70. Geburtstag von Dean Reed am 22. September
    Fu"nf Filme drehte die DEFA mit Dean Reed, einen davon gibt es am Montag, 22. September, im Filmmuseum Potsdam zu sehen. Anla"sslich seines 70. Geburtstages zeigt das Filmmuseum "Aus dem Leben eines Taugenichts" (DDR, 1973).
    In der Rolle des spa"tromantischen Mu"?igga"ngers durchwandert der amerikanische Schauspieler und Protestsa"nger die Lande, unbeku"mmert, ohne Geld, nur mit einer Geige ausgeru"stet. Amouro"sen Abenteuern zugeneigt, verdingt er sich hier als Schlossga"rtner, dort als Zolleintreiber und reist schlie?lich nach Italien, um sich einer Ra"uberbande anzuschlie?en - vor allem aber um endgu"ltig die gro?e Liebe zu finden. Nach der Auffu"hrung kann mit Mitgliedern des Filmstabs diskutiert werden. Die Moderation u"bernimmt Uwe Fleischer.
    Zuvor gibt es den autobiografischen Film "Forever Young" zu sehen, der in Kooperation mit der DEFA-Stiftung und ICESTORM Entertainment entstand. Der 47-ja"hrige Dean Reed ertrank in der Nacht des 13. Juni 1986 im Zeuthener See.

    Dean-Read-Abend im Filmmuseum Potsdam
    Montag, 22. September, ab 20 Uhr

    Programm:
    Forever Young / Zum 70. Geburtstag von Dean Reed
    Aus dem Leben eines Taugenichts R: Celino Bleiwei?, D: Dean Reed, Hannelore Elsner, Anna Dziadyk, DDR 1973, 96'
    Vorfilm: Das ist typisch Er Bonusbeitrag zur DVD mit der Journalistin Ingeborg Stieler von Sascha Ku"hn und Uwe Fleischer, 20'
    In Anwesenheit von Mitgliedern des Filmstabs
    Moderation: Uwe Fleischer

     


    Tom Hanks dreht Reed-Film


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    Berlin – Hollywood-Superstar Tom Hanks beginnt einem Bericht zufolge mit den Dreharbeiten für seinen lang erwarteten Kinofilm über den 1986 gestorbenen Sänger Dean Reed. Wie die Berliner „B.Z.“ in ihrer Silvesterausgabe schrieb, soll schon in diesem Monat in der Hauptstadt die erste Klappe für „Comrad Rockstar“ fallen.
    Hanks hatte bereits vor langer Zeit die Rechte an der Geschichte des „Roten Elvis“ von dessen Witwe Renate Blume erworben. Hanks will das Leben seines tragisch geendeten Landsmannes mit sich selbst in der Hauptrolle ins Kino bringen.
    Reed wurde 1938 in Denver/Colorado geboren und zog 1972 aus politischer Überzeugung in die DDR, wo er von den Machthabern mit offenen Armen empfangen und mit allen Privilegien ausgestattet wurde. Am 17. Juni 1986 wurde er aus dem Zeuthener See in Brandenburg geborgen. Offiziell galt ein Unfall als Todesursache. Doch der lange Zeit liebste Amerikaner des SED-Regimes hatte Selbstmord begangen.
    Bis zu seinem Tod spielte Reed in 20 Filmen mit, produzierte 13 Musikplatten und gab Konzerte in 32 Ländern, vorwiegend in denjenigen des kommunistischen Machtbereiches jener Zeit. (AP)

     




    Dean Reed, Aus meinem Leben


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    by Dean Reed  category Biographies & Memoirs
    status (set by AnonymousFinder): to be read 2 journalers for this copy...


    Journal entry 1 by kaykasimir from Halle, Sachsen-Anhalt  Germany on Friday, April 30, 2010
    Hafe Fun



    Released! Journal entry 2 by kaykasimir from Halle, Sachsen-Anhalt  Germany on Friday, April 30, 2010

    Released about 2 wks ago (4/30/2010 10:00:00 AM BX time) at Spielehaus, Franckesche Stiftungen in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt Germany WILD RELEASE NOTES:

    Zu finden in der Freiluftbibliothek am Spielehaus



    Journal entry 3 by wingAnonymousFinderwing from n/a, n/a  n/a on Thursday, May 13, 2010
    tbr:-)

    CAUGHT IN HALLE/SAALE SACHSEN-ANHALT GERMANY


     


    Dean Reed erzählt aus seinem Leben


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    Dean Reed erzählt aus seinem Leben, (Gebundene Ausgabe) von Hans-Dieter (Hrsg.) Bräuer (Autor)




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    Die misslungene "Exhumierung" des DEAN REED (Taschenbuch) von Klaus Huhn
    von Klaus Huhn



     

    1978


    1978




    "Wir sagen nein"

    1978 veröffentlichte Dean Reed bei AMIGA "Wir sagen nein" - der Text spiegelt Reeds sozialistische Einstellung wider: "Ja, noch zahlen Chiles Kinder ihre Zeche, sperren sie Millionen unter kalte Dächer / Und manches Lied treibt noch ihr Gift aus den Hirnen. Sie machen gern, dass dieser Stern niemals rot wird". Außerdem auf der Platte: "El Cantor".


     

    Amiga LP 856200 bis 856299

    Amiga    LP    856200   bis    856299



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    Aus dem Leben eines Taugenichts | 1973

    Aus dem Leben eines Taugenichts | 1973



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    There are 44 parts of it per 96 mb of the each part
    last part is just 19 mb
     

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